Alles hat ein Ende

Festlich gedeckt auf hölzernem Tisch, an langen Bänken
hatten der Schwimmmeister und seine Helfer. Wir Gäste nahmen Platz und bestaunten die Gedecke, die erstaunlich einheitlich waren: viereckige, großzügige Kuchenteller, geschmackvolle große Tassen, gesammelt, aber praktischer als Sammeltassen, ausreichend Besteck in Pötten zur Selbstbedienung. Über die lange Tafel verteilt gut gefüllte Kuchenteller mit Köstlichkeiten zur Auswahl. Erst genießerische Stille, dann allseitige Lobpreisung für die fleißigen Bäckerinnen.
Noch war der Kuchen nicht verzehrt, erklangen Os und As. Herr Häger hatte still und leise Sektkelche gefüllt, die super langstieligen wie Blüten in einen Glaspokal gestellt und diesen mitten auf der Tafel abgesetzt. Alle bewunderten wir den noch nie geschauten gläsernen Hinguckerstrauß
„Merkt Euch die Stielfarbe, so könnt Ihr Euer Glas jeder Zeit wiedererkennen.“ Autofahrer bekamen Gänsewein gereicht. Dann tranken wir auf das Wohl unseres Schwimmbadvereines und bekamen vom Schwimmmeister den Auftrag, bei der Stadtverwaltung für die Erhaltung des Freibades nötige Gelder einzumahnen.
Eine weitere Überraschung wartete auf uns. In Schälchen servierten zwei Schwimmbadfans Rote Grütze aus Sauerkirschen mit Eis. Alle waren des Lobes voll. Obwohl uns inzwischen die Sonne lachte, leerten wir gern noch eine Tasse heißen Kaffee aus der zweiten von Frau Arnold spendierten Pumpkanne. Dies hielt uns munter und warm, so dass die Zeit beim Tafeln und Unterhalten wie im Fluge verging und nur eine leise Wehmut aufkam, weil die sonnige Badesaison zu Ende war.
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2 Kommentare
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Lydia Schubert aus Nordhausen | 10.09.2013 | 23:22  
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Uwe Zerbst aus Gotha | 12.09.2013 | 21:07  
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