Ende gut, alles gut

Kaftan, Strohhut und Taucherbrille nach dem letzten Einsatz 2013
Pünktlich zum metrologischen Herbstbeginn, am 1. 9. 2013, stellte sich kühleres Wetter ein. Wind jagte dunkle Wolken, so blieb es trocken. Abbaden war angesagt. Für den Nachmittag hatte der Schwimmmeister, Herr Häger, die Stammgäste des Familienbades Hohe Schrecke zur Kaffeetafel eingeladen.
Als wir uns gegen 13 Uhr zum Badgang rüsteten, wechselten Sonnenschein und Wolken in schneller Folge. Das Wasser hatte angenehme 19 Grad, war wie immer einladend sauber; denn auch am letzten Tag der Badesaison käscherte Herr Mahr, einer der ehrenamtlichen Helfer des Vereines, Laub, Samen u.a. heraus, Herrn Häger in seiner Arbeit unterstützend. Wir zogen unsere Bahnen, während der Schwimmmeister eifrig tätig war. Ich hörte ihn stöhnen, sah er putzte Gläser, Sektgläser. Alle regelmäßigen Besucher unseres Freibades badeten im Tagesverlauf ab, wie es sich für Freibadfans gehört, zuletzt vor 17 Uhr Jens.
Zu Hause angekommen, leerte ich die Tasche in die Waschmaschine. Am 2. 9. würde alles für die Badesaison 2014 bereit sein. Uns war klar: Es war geschafft. Der Schwimmbadverein hatte sich bewährt. Vorstand, ehrenamtliche Helfer und Schwimmmeister konnten mit Recht stolz sein.
Die Badesaison ging vom 1. 6. – 1. 9. 2013, verlief unfallfrei, mit nur zwei Schließtagen wegen Dauerregens. Obwohl im Familienbad über 12 000 Besucher gezählt wurden, 4300 mehr als 2012, wurde weniger Strom und Chemie verbraucht. Trotzdem war die Wasserqualität laut Protokoll und nach dem Empfinden der Badenden stets vorzüglich. Selbstverständlich war der Wasserverbrauch höher als 2012, ärgerlich nur die Panne am Saisonanfang, als ein Plastelöffelchen vom Vorjahr schuld am Leerlaufen eines Beckens war.
Von 27 Schwimmschülern beendeten 25 den Schwimmkurs mit Erfolg. Zwei Dreikäsehoch, noch Kindergartenkinder, können ihr Seepferdchen bald in einem Hallenbad machen. Herr Häger nahm 48 Schwimmstufen ab, vom Seepferdchen bis zum Goldabzeichen. Zwei junge Mädchen waren in den Schwimmkursen ehrenamtlich, unterstützend tätig. Auch die ehrenamtlichen Kassierer und Kassiererinnen waren besonders an den Hochsommertagen eine große Hilfe.
Nun freuten wir uns auf das Beisammensein ab 15 Uhr an der Kaffeetafel.
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