Flötentöne im Heimathaus

Blockflötenkonzert
Das Gästezimmer des Heimathauses war gut gefüllt. Wir hörten es schon auf der Treppe, und obwohl es erst 13. 45 Uhr war, fanden wir die letzten beiden freien Plätze. Ich zählte 40 Personen, dazu einige Kinder. Also würde der Nachmittag mit einem Programm beginnen. Richtig! Weihnachtslieder auf der Blockflöte und auf dem Akkordeon wurden geboten. Wir zollten Beifall. Als die Jungen Gedichte sprachen, stellte ich fest, dass ihnen diese Darbietungen leichter fielen. In meinem früheren Leben hatte ich stets Jungen unter den Flötenschülern gehabt, weil der Leiter der Blaskapelle verlangte: "Erst lernt ihr bei Frau Grünler Noten und Flöten! Dann könnt ihr bei uns anfangen." Die Motivation war gut; denn der Ehrgeiz wurde geweckt, und die Mädchen wollten noch besser sein. Nach den Kindern griff eine ehemalige Kollegin zu ihren Instrumenten, spielte Schumanns "Träumereien", Gluck und Händel sowie französische und italienische Tänze. Das war freilich ein ander` Werk! Ihr Musizieren erinnerte mich an meine wohl verpackten Flöten. Wenn nicht in der Weihnachtszeit, wann dann?!
Nach dieser Heimathaus-Hausmusik kam die festlich geschmückte, gut bestückte Kaffeetafel zu ihrem Recht. Und wie das schmeckte! Anschließend sangen wir gemeinsam. Für Texte brauche ich keine Gedächtnisstütze, aber ohne Noten kann ich nicht spielen. Ich werde es ausprobieren. Aber auch Muttis starke Lupe mit Beleuchtung wird mir beim Musizieren nichts nützen. Versuch macht klug.
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