Frühjahrsputz im "Familienbad Hohe Schrecke" in Wiehe

Am Eingang wird gemauert u. gepinselt.
 
"Wenn die Frösche nach oben steigen, gibt`s schönes Wetter. Prima!", wird gespottet.
Für den 20. April hatte der Badverein und die Stadt Wiehe zum Frühjahrsputz ins „Familienbad Hohe Schrecke“ eingeladen. Und viele kamen.

Unser Sonnabend, der 20. April 2013
Die Aufnahmeanträge für den Schwimmbadverein lagen längst bereit. Heute gleich nach dem Frühstück durfte ich beide ausfüllen. Ein Blick aufs Außenthermometer zeigte, die Zwiebelmethode sei bei der Arbeitskleidung angesagt. Lange vor 10 Uhr erreichten wir unser Ziel und wurden freudig überrascht. Auf dem weiträumigen Gelände des Schwimmbades waren Jung und Alt bis in die hintersten Ecken schon bei der Arbeit. Zwischen Arbeitsmaterialien, Geräten, Fahrzeugen entdeckte ich Dirk Köhler, den Stellvertreter des Vereins, überreichte die Anträge, erklärte, dass wir zum Fotografieren gekommen seien für einen Bericht im Mitmachportal des AA und leichte Arbeiten möglich seien. Erfreut über unser Kommen und die Mitgliedschaft bat er: „Schauen Sie sich um! Es gibt viel zu tun. Übrigens waren auch Reporter der TA da“
Inzwischen hatte Manfried Stefan Hilbrecht, den Vorsitzenden, entdeckt. Ich hörte, wie dieser sagte: „Es müsste leichtere Arbeit sein. Sie könnten bei der Umwälzpumpe Laub rechen.“ Auf dem Weg dorthin schauten wir uns um, nickten Bekannten zu, machten uns gegenseitig auf geeignete Fotomotive aufmerksam. Am Häuschen des Bademeisters führte ich ein Gespräch über das Verschneiden von Clematis, bekam eine Gartenschere geliehen. So konnten wir mit dem Kürzen des Bewuchses der Bretterwand um die Pumpe beginnen, Ranken und Laub auf eine Schubkarre laden. Welch Riesenberg! Manfried karrte ihn zur bereitstehenden Eidechse.
Ich ließ meine Blicke schweifen. Was ich sah, war der Nachfahren der Erbauer des in den 50iger Jahren im Aufbauwerk entstandenen Bades würdig. Überall waren kleine Gruppen, auch Einzelne eifrig tätig. Fassaden wurden gestrichen, Türen fürs anschließende Streichen abgeschliffen, Mauerschäden behoben, Spiel- und Sportgeräte kontrolliert und repariert, welkes Laub beseitigt, Sand auf Spiel- und Sportflächen gelockert und glatt geharkt, Unkraut aus Fugen gekratzt.
Vertreter anderer Vereine waren als Helfer gekommen. Ein Verantwortlicher des Stadtrates überzeugte sich vom Fortgang der Arbeiten, beriet und lobte die gute Organisation und eifrige Mitarbeit der Vereinsmitglieder und Einwohner.
Auch ich war erfreut darüber mit welcher Umsicht, welchem Engagement dieser Einsatz vorbereitet und durchgeführt wurde. Es ist bewundernswert, wie die jungen Leute, unsere ehemaligen Schüler, neben ihrer Berufsarbeit Vereinsleben zum Wohle der Stadt organisieren, alles koordinieren.
Und was taten die Jüngsten? Überall sah ich Kinder, die zuschauten, halfen, spielten. Nirgends beobachtete ich Streit. Ich hörte, wie Dirk seine Tochter mit einer Nachricht zu ihrem Opa schickte und dachte: „Das wird klappen: Wiehes Familienbad in den Händen verantwortungsvoller Vereinsmitglieder zum Wohle ihrer Kinder und aller Badelustigen und Schwimmer.
Den neuen Schwimmmeister, Herrn Häger, lernte ich kennen. Er war viele Jahre im Beichlinger Bad tätig, bringt also Erfahrungen für seine verantwortungsvolle Arbeit mit. Aufmerksam und genau überprüfte er die Umwälzpumpe, beriet sich mit den Vertretern des Vereins.
Mit der Gewissheit, dass Wiehes Familienbad bestehen wird, gingen wir heim. Noch vor dem Mittagschlaf saß ich am PC, um die Bildergalerie ins Mitmachportal des AA zu setzen.
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2 Kommentare
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Annett Deistung (HarzWusel) aus Nordhausen | 20.04.2013 | 21:10  
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Dirk Köhler aus Artern | 22.04.2013 | 14:57  
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