Nachbetrachtung USE vom 1. Mai 2013

Mit dem historischen roten Triebwagen, einem sogenannten „Ferkeltaxi“, startete die IG Unstrutbahn e.V. am 1. Mai in die neue Saison des „Unstrut-Schrecke-Express‘“. Das Fahrzeug, das der Erfurter Bahnservice GmbH gehört und in Karsdorf stationiert ist, fuhr zunächst über Naumburg und Weimar nach Erfurt. Die von der IG ab Erfurt touristisch begleitete Fahrt startete - trotz des aufgrund einer polizeilichen Maßnahme nur über einen Zugang erreichbaren Erfurter Hauptbahnhofs – pünktlich um 9.32 Uhr in den Norden Thüringens. Weitere Fahrgäste stiegen in Sömmerda zu. In Artern wurde „Kopf gemacht“. Weiter ging es auf der Strecke der Unstrutbahn bis nach Roßleben. Dieser Streckenabschnitt wird nach Abbestellung des Öffentlichen Personennahverkehrs nur von Sonderzügen befahren. Einige Bahnübergänge mussten zum Teil von Hand gesichert werden. Vor allem zwischen Artern und Roßleben begleiteten zahlreiche Fotografen den Zug und auch viele Anwohner winkten den Fahrgästen zu. Von Roßleben aus ging es per Kleinbus zu den Ausgangspunkten von zwei verschiedenen Wanderungen, die nach einem Mittagsimbiss in Angriff genommen wurden. Zwei ausgebildete Wanderführerinnen, Frau Würfel und Frau Bauer, sensibilierten die Gäste für die außergewöhnliche Natur der „Hohen Schrecke“ und hatten fachkundige Erklärungen zu Kultur und Geschichte der Region parat. An den derzeit blühenden Streuobstwiesen vorbei, ging es nach Kaffee und Kuchen bei den Heimatfreunden in Donndorf/U. mit Kleinbussen zum Bahnhof nach Roßleben zurück, wo das rote „Ferkeltaxi“ auf die Rückfahrt wartete. Nach dem erlebnisreichen Tag, über den sich die Touristen zufrieden äußerten, ging es pünktlich nach Sömmerda bzw. Erfurt zurück. Eine Familie aus Sachsen-Anhalt nutzte sogar die Möglichkeit wieder bis nach Naumburg zurück zu fahren.
Der „Unstrut-Schrecke-Express“ fährt am 8. Juni wieder. Dann steht die „Klostererlebnistour“ mit der Besichtigung des Klosters in Memleben und dem benachbarten Weinberg auf dem Programm. Anmeldungen dafür sind noch möglich, unter: kontakt@unstrut-schrecke-express.de oder telefonisch unter 034462-69939 bzw. 01512-8583015 (ab ca. 15.30 Uhr).

Christian Kirchner
IG Unstrutbahn e.V.
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