Auftaktsitzung der Arbeitsgruppe Verkehr

Gemeinsam die Stadt weiterentwickeln


EISENACH. Dass das Thema Verkehr viele Eisenacher Bürger bewegt, zeigte die Auftaktsitzung der Arbeitsgruppe (AG) Verkehr. Die AG tagte am 28. Januar unter der Leitung von Andreas Ludwig, Dezernent für Bauwesen und Umwelt, das erste Mal. Rund 45 Bürger waren gekommen, um ihre Vorschläge in die Diskussion einzubringen. "Ihre Ideen sind wichtig, denn nur gemeinsam können wir gute Verkehrskonzepte für die Stadt erarbeiten", sagte Ludwig.

Ziel der Auftaktsitzung war es, für die folgenden Veranstaltungen Schwerpunktthemen festzulegen. Diese Themen sollen in den nächsten Monaten detailliert besprochen werden. Zu den Schwerpunktthemen gehören: Radfahren in Eisenach; Öffentlicher Personennahverkehr; Innenstadt, Verkehrsführung und Parken sowie Allgemeines (Verkehrserziehung, Tempo 30-Zonen, Pflasterung/Lärm). "Das sind vielfältige Bereiche, die zum Teil ineinandergreifen. Deshalb bedarf es des Verständnisses aller Verkehrsteilnehmer füreinander", sagte Ludwig.

Wie verschieden die Ansichten sein können, wurde bei der Diskussion deutlich. Ein Bürger wünschte sich eine komplett autofreie Innenstadt, ein anderer Anwohnerparken auch in der Kernstadt oder eine Ausweitung der Brötchentaste in der Innenstadt. Weitere Vorschläge waren flächendeckende Tempo 30-Zonen (nachts), Verkehrserziehung, eine geänderte Verkehrsführung im Innenstadtbereich, die Freigabe des Marktplatzes für den Radverkehr oder das Prüfen der Linienführung des Öffentlichen Personennahverkehrs.

Inhaltlich diskutiert werden diese Themen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in Folgeveranstaltungen. Die Stadtverwaltung wird dazu rechtzeitig einladen. Gestartet wird mit dem Thema Öffentlicher Personennahverkehr. Zu dieser Veranstaltung werden auch die Vertreter der Kommunalen Personennahverkehrsgesellschaft Eisenach mbH eingeladen.

Zum Vorbereiten der Termine können die Konzepte der Stadt Eisenach – Verkehrskonzept, Parkraumkonzept, Radverkehrskonzept – im Internet eingesehen oder heruntergeladen werden: www.eisenach.de – Rubrik "Bürgerservice" – Menüpunkt "Konzepte".

Goldschmiedenstraße
An der Auftaktsitzung der AG Verkehr hatten mehrere Vertreter der Interessengemeinschaft Goldschmiedenstraße teilgenommen. Andreas Ludwig nahm dies zum Anlass, den aktuellen Sachstand und die weiteren Pläne für diese Straße vorzustellen. Die Goldschmiedenstraße soll in zwei Bauabschnitten 2014 und 2015 zu einer verkehrsberuhigten Straße umgestaltet werden. Mitte Februar wird es außerdem eine Eigentümerversammlung geben. Eingeladen worden sind diejenigen, denen Grundstücke/Häuser in der Goldschmiedenstraße gehören.

Vorgestellt und diskutiert werden soll das vorzeitige Ablösen von Ausgleichsbeiträgen. Dabei handelt es sich um Zahlungen der Eigentümer in Sanierungsgebieten. Diese Zahlungen werden grundsätzlich nach Abschluss von Sanierungsarbeiten fällig. Grund ist die mit der Sanierung verbundene Steigerung der Grundstückswerte. Eigentümer haben die Möglichkeit, die Beiträge vorzeitig abzulösen. Dazu ist eine Vereinbarung mit der Stadt notwendig. Der Vorteil für die Eigentümer besteht darin, dass sie einen Abschlag auf den ermittelten Ausgleichsbetrag erhalten (Abzinsung). Die Stadt wiederum wird die so erhaltenen Einnahmen direkt für die Finanzierung der Sanierungsarbeiten in der Goldschmiedenstraße verwenden.
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