Ausflug auf die Wartburg- Weltkulturerbe in Eisenach

Die Wartburg
Eisenach: Wartburg | Nach dem Aufstieg erwartet Sie auf etwa 400 Meter hoch gelegenen Felsplateau ein überraschender Mix aus Romanik, Gotik, Renaissance und Historismus.

Der heutige Zugang durch eine dreitorige Halle führt in die schmale Vorburg, die rechterhand von Margarethengang, Vogtei und Ritterhaus, links vom Elisabethgang gesäumt wird. Fachwerkbauten und die der alten Ringmauer aufgesetzten Wehrgänge entstammen großenteils dem 14. und 15. Jahrhundert.

Der mittlere Gebäudekomplex aus Neuer Kemenate, Torhalle und Dirnitz entstand in den 50er und 60er Jahren des 19. Jahrhunderts im historisierenden Stil und trennt Vor- und Hofburg. Etwa gleichaltrig ist der alles überragende Bergfried mit dem Kreuz, dem Zeichen für die religiöse Bedeutung der Burg. Wie alle jüngeren Bauwerke steht auch er über den Fundamenten einstiger Vorgänger.

Die eigentliche Hofburg bietet dem Auge Spätromanik vom Feinsten. Der Palas wurde etwa zwischen 1157 und 1170 als Repräsentiv- und Wohnbau der Landgrafen errichtet. Dimensionen, gestalterische Klarheit sowie seine reiche Bauzier verweisen ihn in die ebenbürtige Nachbarschaft stauferzeitlicher Pfalzen und sicherten ihm unter den diesseits der Alpen noch erhaltenen Profanbauten des 12. Jahrhunderts eine Spitzenstellung.

An die einstige Ringbebauung erinnern heute nur noch das historisierende Ritterbad von 1889/90, das sich südlich an den Palas anschließt, und das sogenannte Gadem (Gästehaus), das um 1810 neu aufgeführt wurde. Der Süd- oder Pulverturm, in dem sich das Verlies befindet, dürfte dem 14. Jahrhundert angehören. Er belohnt seinen "Eroberer" mit einer herrlichen Aussicht über Thüringens Berglandschaft.

"Quelle: www.wartburg-eisenach.de"
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