Besuch aus Übersee : Junge Amerikaner zu Gast an der Regelschule Wutha-Farnroda

Während Deutschland in der letzten Woche dem Besuch der britischen Königin Elisabeth II. entgegenfieberte, warteten Schülerinnen und Schüler der Regelschule Wutha-Farnroda ungeduldig auf Gäste aus Übersee. Die jungen Amerikanerinnen und Amerikaner aus Gastonia in North Carolina verbrachten zwei Wochen in ihrer Partnerstadt Gotha und absolvierten dabei ein interessantes und abwechslungsreiches Besuchsprogramm. Im Rahmen eines gemeinsamen Projekttages besuchten die zehn Highschool-Schüler mit ihren Betreuerinnen Hannah Anderson und Sandy Kosal auch die Regelschule Wutha-Farnroda. Gut gefüllt war die Aula an diesem Morgen, denn die Siebt- und Achtklässler wollten die Chance nutzen, Teenagern aus einer anderen Kultur zu begegnen sowie ihre Englischkenntnisse anzuwenden und zu vertiefen. Mit Witz und Humor erzählten die jungen Gastonier von ihrem Schulalltag, ihren Hobbys und dem Leben in den Vereinigten Staaten. Auch die Frage nach dem Lieblingsessen der Südstaatler in Deutschland konnte nicht fehlen. Hier war die Antwort ganz eindeutig: „Natürlich Bratwurst!“
Nach der Begegnung in der Aula und einem leckeren deutschen Frühstück ging für zehn Regelschülerinnen und -schüler der Projekttag weiter. In Eisenach übernahmen sie die Rolle der Stadtführer und unterstützen ihre Gäste beim Kennenlernen der Wartburgstadt. Grundlage dafür bildete die mehrsprachige Broschüre über Eisenach, die letztes Jahr von den Schülern gestaltet wurde. Die wichtigsten Stationen beim Aufenthalt in Eisenach waren
das Lutherdenkmal, der Marktplatz mit dem Stadtschloss und der Georgenkirche, das Lutherhaus und das Bachmuseum.
Als Objekt größten Interesses stellte sich aber das Schmale Haus heraus. Der letzte Höhepunkt des Projekttages war die englischsprachige Tour auf der Wartburg. Hannah Anderson bedankte sich am Ende des gemeinsamen Tages herzlich für die Gastfreundschaft der Regelschüler aus Wutha-Farnroda und lud sie ein zum Gegenbesuch im 7206 Kilometer entfernten Gastonia: „See you in North Carolina.“
Lust darauf hätte Caroline Claaßen. Die Schülerin der 9. Klasse hat bereits große Zukunftspläne geschmiedet. Nach den bestandenen Prüfungen möchte sie ein Auslandsjahr, am besten in den Vereinigten Staaten, verbringen. Dass sie bereits jetzt die Möglichkeit hatte, den amerikanischen Schülern zu begegnen, hat sie sehr gefreut.
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