Saisonstart der Mittagsmusik. Fesselndes Familiendrama zum vorletzten Mal

Wann? 15.10.2011 19:30 Uhr

Wo? Landestheater, Theaterplatz, 99817 Eisenach DE
„Eines langen Tages Reise in die Nacht“: Peter Bernhardt als James, Elke Hartmann als Mary, Wolfgang Reicher als Jamie und Alexander Beisel als Edmund Tyrone (Foto: Tobias Kromke)
Eisenach: Landestheater | EISENACH. Nach dem großen Erfolg der "Mittagsmusiken" in den letzten beiden Spielzeiten wird die beliebte Konzertreihe der Landeskapelle Eisenach in der Georgenkirche fortgesetzt! In dieser Saison kommen die schönsten Orgelkonzerte der Musikgeschichte zu Gehör, gespielt von fünf der bedeutendsten Organisten Thüringens. Am Donnerstag, 13. Oktober, startet die Reihe - wie gewohnt um 12.12 Uhr - mit Händels Orgelkonzerten B-Dur op. 7 Nr. 1 und d-Moll op. 7 Nr. 4, auf der Orgel gespielt von Jens Goldhardt aus Gotha. Die Landeskapelle spielt unter der Leitung von Carlos Domínguez-Nieto, der die Mittagsmusiken auch moderiert. Zwei Tage später steht am Samstag, 15. Oktober, um 19.30 Uhr zum vorletzten Mal die hochgelobte Inszenierung des Familiendramas "Eines langen Tages Reise in die Nacht" auf dem Programm des Landestheaters. Als tiefenpsychologisch ausgelotetes Kammerstück zeigt das Junge Schauspiel dieses fesselnde, 1957 mit dem Pulitzer-Preis und dem Tony-Award ausgezeichnete Familienpsychogramm des Literaturnobelpreisträgers Eugene O’Neill, das einen Tag im Leben der Familie Tyrone schildert, deren Mitglieder sich gegenseitig der Schuld an der jeweils eigenen Not und an dem Gefühl, das Leben verfehlt zu haben, bezichtigen. Das Stück ist O’Neills autobiografischstes Werk. Seine ganze Familie taucht hier auf, vereint in der Sucht und der Selbstentblößung: Vater und Bruder, beides Alkoholiker, die Mutter, morphiumsüchtig, und O’Neill selbst in der Figur des kranken Edmund. "Eine große Herausforderung für die Schauspieler", schrieb die Kritik über die Eisenacher Aufführung, "die am beeindruckendsten von Elke Hartmann … gemeistert wird: Ihre drogensüchtige Mutter ist gequält von tiefen Selbstvorwürfen, unerfüllten Sehnsüchten und uneingestandenen Anklagen, sie wechselt blitzschnell von aufgesetzter Fröhlichkeit zu narzisstischer Träumerei oder düsterem Selbsthass." In den anderen Rollen sind Peter Bernhardt, der auch Regie führte, als Vater, Wolfgang Reicher und Alexander Beisel als Söhne sowie Sophie Pompe als Hausmädchen zu sehen. Karten sind erhältlich an der Theaterkasse, Tel. 03691/256 219, und in Eisenacher Tourist-Information im Stadtschloss am Marktplatz, Tel. 03691/ 792323
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