Volker R. Hedwig: Leben nach der Klatschecke

Vergnügter "Könstler": Volker R. Hedwig "spinnt" an seinem Arbeitsplatz alte Vorhaben weiter.
EISENACH. Die "Klatschecke" war eines der erfolgreichsten Projekte für den Allgemeinen Anzeiger in Eisenach. Mit den Sommergewinns- Originalen Tante Frieda (Christiane Tomaske), Minchen (Elfriede Walther) und ihrem "Könstler", dem Maler und Kunsterzieher Volker R. Hedwig wurde das richtige Team gefunden. Regelmäßig wurden wartburgstädtische Innenansichten mit frechem Stift, zuweilen auch als Collagen wiedergegeben und in gepflegtem "Stiegker Platt" kommentiert. Die Lokalpolitik - auch als Echo der Weisungen und Äußerungen "von oben" - waren Gegenstand und natürlich das Eisenacher Brauchtum, an erster Stelle der Sommergewinn. Im Frühjahr ging das Projekt nach 18 Jahren im guten Einvernehmen zu Ende. Die Herausgabe einer zweiten Broschüre mit ausgewählten Arbeiten und eine große Ausstellung im Foyer der Wartburg-Sparkasse bildeten das gelungene Finale. Ein halbes Jahr später suchte der AA unseren "Könstler" in seinem "Atelier am Wasserturm" in Hötzelsroda auf und fragte: "Gibt es ein Leben nach der Klatschecke?" Und erntete als erstes ein lockeres Lachen. Ach, es war doch eine gute Zeit: Volker R. Hedwig hat sich schon gefreut, wenn die Leser über seine Sicht der lokalen Dinge amüsiert waren, wenn sie gespannt auf seinen Kommentar zu jüngsten Geschehnisse warteten. Aber? "Naja, es war halt auch immer mit einem gewissen Termindruck verbunden und mit dem Zwang, eine Idee haben zu müssen." Wie läuft es also jetzt? Volker geht - die Lehrtätigkeit hat er auch beendet - nach dem Frühstück an seinen Arbeitsplatz. Da kann er alte Vorhaben weiterspinnen und neue Einfälle ausbrüten. Und er kann an seinen aktuellen Projekten arbeiten, ohne dass die nächste Unterrichtsstunde oder der Erscheinungstag des AA drücken. Aktuell ist die Serie "Beflügelt", welche Anfang kommenden Jahres herauskommen soll: Da trifft der Hedwig-Kenner die Engel wieder, die Vögel und die Weidenbäume, vielleicht noch ein bisschen fantastischer. Und er kann nachspüren, was Volker den Texten der Gruppe "Renft" (vor allem Peter "Cäsar" Gläser) und natürlich auch den Melodien für Bilder abgelauscht hat, da er jetzt die Zeit dafür findet. Zeit ist jetzt auch für Reisen. Auf dem Schreibtisch liegt schon für kommendes Frühjahr der Reiseführer über Zypern. Und Zeit ist für Gäste und Kunstfreunde. Im "Atelier am Wasserturm" stehen die Türen stets offen.
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