Alles nur eine Frage der Technik: Teilnehmer am Landesausscheid der „Thüringer Landesolympiade Technik 2012“ zu Gast in Eisenach

Leslie Paola Medina Romero aus Weimar belegte bei der Technikolympiade mit ihrer Gruppe Platz 3.
Von Wolfgang Rewicki

EISENACH. Die Schaltzeichen für Batterie, Steckdose, Schalter und Glühlampe mussten sie kennen. Welche Wege beim Fahrrad der elektrische Strom vom Dynamo hin zu den Leuchten nimmt, auch das mussten sie wissen. Vier verschiedene Werkzeuge sollten sie erkennen und einen Schaltplan nach bestimmten Vorgaben skizzieren können. Die solcherart Befragten waren die Teilnehmer der "Thüringer Landesolympiade Technik 2012", die unlängst in Eisenach stattfand. Darüber hinaus mussten die Teilnehmer, allesamt Regelschüler der 8. Klassenstufe, nach konkreten Vorgaben etwas konstruieren.

Die Teilnehmer waren allesamt die Sieger von Ausscheiden auf regionaler Ebene. Neun Schulamtskreise hatten jeweils drei Schüler entsendet. Den Wartburkkreis vertraten Schüler der Schlossparkschule aus Marksuhl, die jedoch nur als "Schlusslichter" nach Hause fahren konnten. Abgeräumt hatten diesmal andere: Schüler aus Floh-Seligenthal belegten Platz 1, Schüler aus Gräfenroda Platz 2 und die Weimarer Parkschüler den dritten Platz. Belohnt wurden die drei besten Teams mit einer Urkunde, Geldpreisen und jeweils einem Baukasten "Experimente mit USB".

Rainer Rupprecht, Leiter der "Arbeitsgruppe Technik" beim Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien und auch zuständig für die Begabtenförderung, räumt allerdings ein, dass die Ergebnisse recht differenziert bewertet werden müssten. Im Grunde ist er mit dem, was die Schüler präsentierten nicht so recht zufrieden. "Wir befinden uns hier doch auf einem insgesamt niedrigen Niveau, was um so schwerer wiegt, zumal wir ja heute die Besten eingeladen hatten." Sein Fazit: "Wir müssen die Kinder noch früher an die Technik heranführen."

Das kann Jan Swiderski nur bekräftigen. Swiderski war stellvertretend für das Unternehmen Bosch anwesend, in deren Räumlichkeiten die Technikolympiade stattfand. "Wir sind hierbei gern Partner und Gastgeber gewesen, weil auch wir qualifizierten Nachwuchs brauchen." Und der Anteil von 12,5 Prozent Mädchen, die bei Bosch eine Ausbildung im technischen Bereich absolvieren, der könne auch noch erhöht werden.
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