Backen wie früher - ein Fest fürs Dorf

Für den Musikanten (Herbie & Friends) und begeisterten Lindigshofer ist es Vergnügen und Genugtuung, wenn die Brote im wiedererstandenen Backofen die appetitliche Bräune annehmen. Auch ofenwarmer Zwiebel- und Zwetschgenkuchen fanden zum Backfest am Sonntag begeisterte Aufnahme.
Von Werner Kaiser LINDIGSHOF. Da hat jemand an Zukunft gedacht: Als der Backofen in den 1980er Jahren abgerissen wurde, bewahrte die Lindigshofer Familie Kehl die Bestandteile auf, und jetzt konnten sie wieder in Betrieb gehen. Denn der Heimatverein des kleinen Ortsteils von Marksuhl - 43 Mitglieder bei 80 Einwohnern! - hatte sich die Wiedererrichtung des Backhauses auf die Fahne geschrieben, und zwar in Nachbarschaft des vor zwei Jahren fertiggestellten achteckigen Vereinsheims am Triftweg. Die RAG Leader des Wartburgkreises wurde erfolgreich um finanzielle Unterstützung gebeten (2800 Euro), die Marksuhler Zimmerei Scheuch verzichtete auf 1416 Euro Arbeitslohn, die Raiffeisenbank beteiligte sich mit 200 Euro - und die Vereinskasse wurde um 1500 Euro erleichtert. Nicht zu vergessen die mehr als 700 Arbeitsstunden der Mitglieder und die Hilfe von vier Schlossparkschülern, die mit anpackten und den Bau in Text und Bild dokumentierten. Je nach Zuspruch, so Vorstandsmitglied Heiko Ißleib, sollen in Zukunft regelmäßig Backtage stattfinden. Herzlich eingeladen sind aber auch die Schulen und Kindergärten der Umgebung zum Ortstermin. (weitere Bilder s. unten)
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