„Sänk u for travelling with deutsche bahn“

Noch vor kurzem sah’s ich schmunzelnd in der Regional Bahn gen Erfurt und schmökerte in den originellsten Erzählungen von Fahrgästen aus dem Buch „Sorry wir haben uns verfahren“. Noch ahnte ich nicht, dass mich schon zeitnah ein Erlebnis von ähnlicher Qualität ereilen sollte.
Mit der RB gen Heimat, wollte ich gemeinsam mit einer Freundin am Donnerstag fahren. Bereits die Bahn App zeigte eine Verspätung von 25 min an. Am HBF schmetterte gleich mehrfach die Info einer Verspätung wegen technischen Störungen am Zug durch die Halle. Die Ankunft unseres Zuges und die damit verbundene Weiterfahrt lagen in „unbestimmter Zeit“. Bahn fahren mussten wir aber dennoch, also ging es zum Service Point. Ein junges Mädel, sicher Azubi bei DBregio, teilte uns freudestrahlend mit, dass unser Zug wie immer fährt. Verunsichert durch den vorangegangen Schwall an Durchsagen blickten wir uns an und baten erneut die Dame die Verbindung zu prüfen. Umgehend war die Verunsicherung auf ihrer Seite, sie hatte vergessen ihre Fahrpläne zu aktualisieren. Trotz dieser Erkenntnis konnte sie uns nicht weiterhelfen und verwies uns an ihre Kollegin. Versuch zwei unsere Fahrkarten zu upgraden, um mit einem fahrtüchtigen und zu dem auch noch pünktlichem ICE die Reise fortzusetzen, wurde von einer ‚überaus freundlichen Servicekraft‘ noch während der Ausführungen unterbrochen und mit den Worten: „Außerdem habe ich jetzt für sowas keine Zeit“ strikt abgelehnt. Alle guten Dinge sind bekanntlich drei, so vielleicht auch bei der DB. Unser dritter Versuch, sollte nun auch ohnehin der letzte sein, denn der ausnahmsweise mal pünktliche Zug wird bereits in wenigen Minuten einfahren. Also leierten wir halbherzig und mittlerweile leicht genervt Service Dame Numero drei unser Problem vor. Die offensichtliche kompetenteste von den Dreien, hatte nun die clevere Idee uns die Zugverspätung erst einmal zu bescheinigen und bat uns, unser Glück bei dem Schaffner des gewünschten Zuges zu probieren und zu hoffen, ‚dass er einen guten Tag habe‘. Nun hieß es für uns rennen, denn mittlerweile trennten uns nur noch zwei Minuten und das Verständnis des Schaffners vom Weg gen Heimat.
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