Winterdienst: Der Winter kann kommen

Die Sonne strahlte über dem neuen Stützpunkt Sättelstädt – derweil können der stellvertretende Autobahnmeister Matthias Schmidt (l.) und der Schlosser und Straßenwärter André Gerlach guter Dinge über den Stand der Vorbereitungen auf die Wintersaison bei Via solutions sein.
SÄTTELSTÄDT. Gelegentlich der Fertigstellung des Stützpunktes Sättelstädt an der A 4 fragte der AA beim Autobahn-Konzessionär Via solutions auch nach dem Stand der Winterdienstvorbereitungen. Da liegt man gut in der Zeit, konnte Geschäftsführer Alexander Neumann mit Genugtuung mitteilen. Aus wohlverstandenem wirtschaftlichem Interesse, denn nur wenn der (Schwer-) verkehr auf der 45 Kilometer langen Konzessionsstrecke zwischen der Anschlussstelle Gotha und der Landesgrenze nach Hessen möglichst reibungslos rollt, kann das Betreiberkonsortium seine Einnahmen aus der Maut generieren. Daher auch das Bemühen um Autarkie, bei Manpower und Ausstattung ebenso wie bei der Logistik. Im Gegensatz zur bisherigen Trasse am Südhang der Hörselberge in bewaldetem Umfeld liegt die Neubaustrecke ziemlich frei; besonders exponiert sind die Brückenbauwerke. Natürlich werden sich die umfangreichen Anpflanzungen entlang der Fahrbahnen irgendwann auswirken, aber das ist noch Zukunftsmusik. Aber derweil gilt es ein vielfältiges Programm abzuarbeiten, angefangen von der bereits vollzogenen Aufrüstung der Schneezäune bis zur Einlagerung des kompletten Vorrates an Streusalz. Der Fuhrpark ist einsatzbereit, wozu auch "Kosmetik" gehört, nämlich die Behandlung der Außenflächen, die von den Streumitteln angegriffen werden. Unter winterlichen Verhältnissen, so der stellvetrtretende Autobahnmeister Matthias Schmidt, sind sechs Fahrzeuge im Dauereinsatz, wobei jeweils zwei in Staffel versetzt fahrend die drei Spuren einer Fahrbahn räumen. Eins der großen Streufahrzeuge geht mit 8 m³ Streusalz und 3000 l Sole auf Tour. Der Ausbau des Stützpunktes in Sättelstädt empfahl sich, weil die als Hauptsitz genutzte, unter Denkmalschutz stehende Autobahnmeisterei in Eisenach fast am westlichen Ende der Konzessionsstrecke liegt. Neben dem vor Jahren bereits errichteten Salzlager ist jetzt ein großes Gebäude mit Fahrzeughallen und Einrichtungen zur Fahrzeugwartung gekommen, aber auch ansprechende Sozialräume und ein Arbeitsplatz für die computergestützte Steuerung des Winterdienste. Um weitere Sozialräume ergänzt werden soll aber in nächster Zeit auch das schon historische Verwaltungsgebäude in Eisenach an der B 7.
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