Zum Schulanfang (für meinen Urenkel geschrieben)

Wünsche auf den Weg
So klein und empfindsam kommst du auf die Welt, bis im Moment das Schönste auf Erden. Du weißt noch nicht, ob es dir gefällt, weißt noch nicht, was wird aus dir einmal werden. Noch hängen strahlende Augenpaare an dir, liebevoll streicheln dich viele Hände, sie sagen zärtliche Worte zu dir und finden im Bewundern kein Ende. Kaum hast du die ersten Schritte getan, dich mit Spinat und Möhren bekleckert, greifst mit kindlicher Unschuld Zerbrechliches , da wird auch schon gemeckert! Nach kurzer Zeit hast du den Fussball entdeckt, schleppst deinen Ranzen und wirst zum Lernen ermahnt. Keine Pfützen, kein Riss in der Hose hat dich erschreckt, von Prüfungsängsten hat du noch nichts geahnt. Schließlich merkst du, dass es zweierlei Menschen gibt, du wirst eitel und achtest auf Rivalen,
merkst, dass sie dich eigentlich gar nicht liebt, dabei wolltet du doch die Kinokarten bezahlen! Dann bist du schließlich erwachsen geworden mit allen Rechten und Pflichten, hast der Kindheit mit Vergnügen abgeschworen, glaubst längst nicht mehr an Märchengeschichten. Du nimmst Anlauf, um das Leben im Sturm zu begreifen, ahnst nichts von der Macht der Welt, weißt nicht, ob Freude oder das Leid dich streifen - noch hoffst du, dass es wird, wie es dir gefällt. Du wirst es lernen, du wirst es erfahren, was das Schicksal mit dir im Sinn. Sicher wirst du reifen in all den Jahren, nur Mut, du kriegst das schon hin! Ziehst du Bilanz an des Weges Ende wäre es gut, wenn du zufrieden bist, wenn du bei allen Höhen und Tiefen weißt, wie schön unser Leben
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