Pferdeeinsatz im Nationalpark

Siegmar Hübschmann aus Berka v.d.Hainich mit „Moritz“ im Einsatz am Rennstieg (Foto: Nationalparkverwaltung)
Der Winter, der bisher eigentlich gar keiner war, hat trotzdem im Nationalpark Hainich seine Spuren hinterlassen. Nassschnee und Eis hatten zu einer zeitweiligen Sperrung von Wanderwegen geführt, da etliche Bäume umstürzten bzw. Kronen gefährlich über den Wegen hingen. Jetzt wurden mit Hilfe eines Pferdes die Wege wieder passierbar gemacht.

Grundsätzlich ist die Dynamik im Nationalpark sehr erwünscht. Wenn aber Wanderwege nach Stürmen oder durch Schneebruch nicht mehr begehbar sind, ist es eine vordringliche Aufgabe der Nationalparkwacht, dem Besucher wieder eine Wanderung zu ermöglichen. Dabei gilt es, sehr behutsam vorzugehen, um nicht mit Sägespuren und Bodenverletzungen durch schwere Maschinen den natürlichen Eindruck im Nationalpark zu zerstören. Werden Fahrzeuge z.B. für Materialtransport benötigt, setzt die Nationalparkverwaltung schon seit vielen Jahren auf den Einsatz kleiner Raupen mit Kettenlaufwerk. Zur Wegeberäumung entlang des Rennstieges bei Craula wurde nun ein besonders umweltfreundliches „Gerät“ eingesetzt, das Rückepferd „Moritz“. Siegmar Hübschmann aus Berka, im Sommer oft mit dem Kremser im Nationalpark unterwegs, schaffte es in wenigen Stunden, den Rennstieg wieder von den umgebrochenen Bäumen freizumachen, und das ganz ohne Lärm, Abgase und Fahrspuren.

„Wer den Frühling im Hainich begrüßen möchte, kann jetzt wieder alle Wanderwege begehen“, so Nationalparkleiter Manfred Großmann, und weiter: „Die ersten Märzenbecher blühen schon“.
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