Gesetzliche Krankenkassen kündigen in verschiedenen Bundesländern die Vereinbarungen zur Inkontinenzpauschale

AZURIT Gruppe unternimmt große Anstrengungen, um den gewohnt guten Standard bei der Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner in den AZURIT Senioren- und Pflegezentren sicherzustellen

Einsparbestrebungen der Krankenkassen führen nicht selten zu einer Verschlechterung der Hilfsmittelversorgung von älteren, hilfebedürftigen Menschen. Ein aktuelles Beispiel ist die Versorgung mit Inkontinenzprodukten.
Verschiedene Krankenkassen haben in den letzten Wochen und Monaten ihre Verträge mit stationären Pflegeeinrichtungen zur Versorgung mit Inkontinenzprodukten gekündigt. Unter anderem hat dies Auswirkungen auf die Bewohnerinnen und Bewohner des AZURIT Seniorenzentrums Eisenach.

“Das Ziel der Krankenkassen ist es, neue Vereinbarungen zur Inkontinenzversorgung zu treffen, die eine Absenkung der Inkontinenzpauschale beinhaltet“, so AZURIT Geschäftsführer Udo Lettermann, der das Vorgehen der Krankenkassen kritisiert. “Hier wird wieder einmal wenig Rücksicht genommen auf die Menschen, denen es an einer wirklichen Lobby in unserer Gesellschaft fehlt!”



“Eine schlechte Qualität in der Inkontinenzversorgung pflegebedürftiger Senioren ist für uns nicht akzeptabel”, so Lettermann weiter. ”Wir tragen schließlich die Verantwortung dafür, dass die Lebensqualität der Menschen, die bei uns in den Einrichtungen leben, nicht aufgrund von Einsparungen der Kassen eingeschränkt wird!” Von einer fairen Verhandlungspraxis könne man bei den unterschiedlichen Kassen kaum reden. “Sie haben ihre Vorstellungen von der Ausgabenreduzierung und sind davon nicht abzubringen!”
Da müssen die Betreiber innovative Wege gehen, um Bewohnerinnen und Bewohner zu schützen. Aus diesem Grund unternehmen die Verantwortlichen der AZURIT Gruppe große Anstrengungen, um gemeinsam mit Lieferanten eine Lösung zu finden, die eine optimale Versorgung mit modernsten Materialien sicherstellt. “Schließlich hat die qualitativ hochwertige Versorgung mit Inkontinenzprodukten einen großen Einfluss auf die Lebensqualität unserer Bewohner”, so Isabell Seifert, die Leiterin des AZURIT Seniorenzentrums Eisenach.
“Derzeit setzen wir alles daran, bei reduzierten Pauschalen doch noch eine gute Versorgung hinzubekommen. Die Spirale läßt sich jedoch nicht beliebig weiterdrehen,” prognostiziert Udo Lettermann, “Demnächst wird keine Kostenreduzierung mehr möglich sein, die sich nicht unmittelbar auf die Qualität der Versorgung auswirkt”.
Stellt sich die Frage, ob das der richtige Weg ist, Einsparungen zu erzielen auf dem Rücken der Schwachen der Gesellschaft, der Menschen, die auf diese Hilfsmittel dringend angewiesen sind.
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