Landesregierung unterstützt Eisenacher Vorhaben

Oberbürgermeisterin zu Gesprächen in Erfurt

EISENACH. Ob Umbau der Aßmann-Halle, Vorbereitungen des Lutherjahres 2017 oder Tor zur Stadt – die Liste wichtiger Eisenacher Projekte ist lang. Oberbürgermeisterin Katja Wolf stellte die Details gemeinsam mit Andreas Ludwig (Dezernent für Bauwesen und Umwelt) und dem Lutherbeauftragten der Stadt Eisenach, Dr. Reinhold Brunner, bei einem Termin in der Erfurter Staatskanzlei vor. Die gute Nachricht vorweg: "Mit der neuen Landesregierung gibt es eine breitere Unterstützung für Eisenach als bisher. Es haben sich neue Türen aufgetan. Ich bin optimistisch, dass die Zusagen auch konkret umgesetzt werden", so Katja Wolf.

Umbau der Werner Aßmann-Halle
"Die Ampeln stehen auf hellgrün", bestätigt Katja Wolf die Äußerung des Ministerpräsidenten Bodo Ramelow. Der Ministerpräsident stehe zu seinem Wort, natürlich vorbehaltlich der Genehmigung des Landeshaushaltes. Bei dem Bauprojekt, das die Aßmann-Halle für den Spielbetrieb der 1. Handballbundesliga flott machen soll, geht es um eine Investitionssumme zwischen vier und fünf Millionen Euro. Der Eisenacher Handballverein ThSV steht dabei der Stadt Eisenach zur Seite und hat signalisiert, beim Aufbringen des städtischen Eigenanteils an dem Projekt zu helfen. "Ich bin begeistert", so Katja Wolf. "Der ThSV ist für die Stadt ein großes Aushängeschild, der Umbau unserer Halle eine wichtige Entwicklungsperspektive für den Verein." Die Oberbürgermeisterin begrüßt ausdrücklich, dass diese Maßnahme im Koalitionsvertrag aufgenommen worden ist und zeitnah weiter verfolgt werden wird.

500 Jahre Reformation – Luther 2017
"In Eisenach arbeiten verschiedene Gremien bereits länger an den Vorbereitungen", so Katja Wolf. Der Eindruck, es sei bisher nichts getan worden, sei falsch. Eine Steuerungsgruppe beschäftigt sich seit längerem mit Luther 2017, auch die Zusammenarbeit mit dem Wartburgkreis läuft. Es hat außerdem mehrere Gesprächsrunden zwischen der Stadt und dem Land Thüringen/der beteiligten Ministerien gegeben "Unser Lutherbeauftragter Dr. Brunner ist ganz aktiv dabei, Planungen für 2017 zu erarbeiten und abzustimmen. Die Stabsstelle leistet eine gute und wichtige Arbeit", betont Katja Wolf. Unterstützung gibt es dabei seitens des Ministerpräsidenten. Zum einen – so Katja Wolf – hat das Land eine besondere Verantwortung für 2017 im Allgemeinen, zum anderen speziell für Eisenach als die Reformationshauptstadt. "Das hat Bodo Ramelow bestätigt." Konkret besprochen worden sind vor allem bauliche Maßnahmen, die bis 2017 abgeschlossen sein sollen. Dazu gehört der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) und der Karlsplatz. "Wir stehen in engem Austausch mit den beteiligten Ministerien", so die Oberbürgermeisterin.

Das Land begleitet die Stadt Eisenach auch beim Großprojekt Tor zur Stadt. "Wir sind uns einig, dass Eisenach 2017 ein guter Gastgeber für das Land Thüringen sein soll", sagt Katja Wolf. Neben baulichen Maßnahmen sind auch die Themen Veranstaltungen und Verkehr/Besucherströme im Reformationsjahr 2017 besprochen worden. Eine Zusage des Landes, mithilfe Eisenach mithilfe von Projektmitteln zu unterstützen, liegt bereits vor.

Am 1. Februar wird ein von der Stadt beauftragter Veranstaltungsmanager seine Arbeit aufnehmen. Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Vorbereitung des Jahres 2017 sowie des Deutschen Wandertages. Forstingenieure des Thüringen Forstes werden ebenfalls zur Unterstützung beim Deutschen Wandertag zur Verfügung stehen. Damit die Eisenacher Stadträte umfassend über die Aktivitäten sowie den Sachstand informiert sind, wird eine entsprechende Berichtsvorlage für die nächste Stadtratssitzung erarbeitet.
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