Zieht Euch warm an!

Die Eisenacher Dr. Juliane Stückrad und Klaudius Kabus sowie Dr. Hans-Peter Marsch (v. li.) aus Herleshausen sorgen sich ums Eisenacher Theater und rufen als Vorstand des Vereins „Freunde und Förderer des Landestheaters Eisenach“ zu einer Aktion auf, an der sich viele Theaterfreunde beteiligen sollen.
Eisenach: Landestheater | Von Wolfgang Rewicki

Eisenach.
Die Mitglieder des Vereins „Freunde und Förderer des Landestheaters Eisenach“ wollen vorsorgen. Weil sie sich sorgen, Sorgen machen um das Eisenacher Landestheater und die Landeskapelle Eisenach. Denn wieder einmal haben Thüringer Landespolitiker, im jüngsten Fall der für Kultur zuständige Staatskanzleiminister Benjamin-Immanuel Hoff (Linke) und seine Staatssekretärin Babette Winter (SPD), über Kultur nachgedacht und wieder einmal graust es Thüringer Bürger, denen ihre Kulturlandschaft eine Herzensangelegenheit ist, und graust es auch all jene Eisenacher, die schon seit Jahren für den Erhalt ihres Theaters und ihrer Landeskapelle eintreten. Mit anderen Worten: „Der kulturpolitische Wind weht wieder einmal sehr kalt um die Mauern unseres schönen Eisenacher Theaters“, so schreibt es der Vorstand des Vereins „Freunde und Förderer des Landestheaters Eisenach“ in einer Pressemitteilung.

Ideen sind jetzt gefragt! Dr. Juliane Stückrad, die Vorsitzende des Vereins, sowie ihre beiden Stellvertreter Klaudius Kabus und Dr. Hans-Peter Marsch rufen all jene, die sich ebenfalls um die Zukunft des Eisenacher Theaters sorgen auf, ihrem Theater einen wärmenden Schal zu stricken, einen riesigen Schal, der mindestens 150 Meter lang sein soll und der dann möglichst Mitte Oktober ums Eisenacher Theater gebunden werden soll. Weil es – wieder einmal – frostig wird in der Kulturlandschaft. Darum rufen die Freunde und Förderer des Landestheaters Eisenach dazu auf, gemeinsam einen Schal zu stricken, mit dem „wir unser Theater schützend umschlingen wollen“. Alle Theaterfreunde können ihre Verbundenheit mit Landeskapelle und Landestheater jetzt mit einem schönen Schalstück zum Ausdruck bringen. Die einzelnen Teile, aus den dann der komplette Schal zusammengenäht wird, sollten eine Breite von 20 Zentimetern haben. Beim Spielzeit-Eröffnungsfest am 12. September beginnen die Vereinsmitglieder bereits mit dem Einsammeln der ersten Strickstücke an ihrem Stand. Später dann können einzelne Teilstücke bis zum 12. Oktober am Bühneneingang des Landestheaters abgegeben werden. Wenn der Schal die nötige Länge erreicht hat, werden die Initiatoren ihn in einer großen Aktion um das Theater wickeln.

„Lasst uns gemeinsam an der Zukunft der Landeskapelle und der Eisenacher Theaterkultur stricken,“ rufen die Theaterfreunde den Eisenacher zu. Und ganz nebenbei wäre die Wartburgstadt dann sogar auch noch um eine Attraktion reicher: Um das erste Theater mit einem eigenen Schal!
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