Ein Tag für Unglücksraben

Ein Freitag der 13. gilt im Volksglauben als ein Tag, an dem besonders viele Unglücke passieren.

Es gibt viele Deutungsversuche für diesen Volksaberglauben. Einer davon beruht auf der Annahme, dass die Dreizehn und der Freitag jeweils einzeln schon seit langem als Unglückssymbole gelten.

Es überschreitet die 13 das geschlossene Zwölfersystem und ist auch noch eine Primzahl. Und zudem wird sie des Teufels Dutzend genannt. Der Freitag als Todestag Jesu gilt - eigentlich theologisch unkorrekt - auch als Unglückstag.

Auswertungen von Unfalldaten haben jedoch ergeben, dass sich an einem Freitag dem 13. nicht mehr Verkehrsunfälle mit schwerem Sachschaden ereignen als an einem Freitag dem 6. oder 20. Eine Untersuchung der Unfallmeldungen im Jahr 2009 durch den ADAC hat ergeben, dass an einem Freitag dem 13. die Anzahl der Unfallmeldungen 894 betrug, während an anderen Tagen 975 Unfälle zur Meldung kamen.

Jedes Jahr hat übrigens mindestens einen und höchstens drei Freitage, die auf einen Dreizehnten fallen. In diesem Jahr sind es drei. Den 13.1. haben wir schon - hoffentlich schadlos - überstanden. Der 13.4. neigt sich dem Ende entgegen. Und den 13. Juli werden wir auch noch gut überstehen.
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