Phishing: Betrügerische E-Mails am laufenden Band

Nachdem jüngst gleich drei verschiedenen Betrüger-E-Mails in meinem Postfach gelandet sind, habe ich mich mal etwas intensiver mit dem Thema Phishing auseinandergesetzt. Dabei handelt es Betrugsversuche, die tagtäglich stattfinden und jeden treffen können.

Die erste E-Mail stammte angeblich von Online-Bezahldienst PayPal, die zweite vom Liederdienst DHL und die dritte vom Onlinehändler Amazon. Zum Glück habe ich keiner der drei Mails den jeweiligen Link oder den Anhang angeklickt, denn ansonsten hätte ich Betrügern meine Anmeldedaten verraten oder womöglich einen Virus auf meinem Rechner!
Die Masche ist beim Phishing prinzipiell immer gleich. Es geht darum, Zugangsdaten abzufischen und dann Geld von einem Konto abzuheben oder auf Kosten des Betrogenen einzukaufen. Man erhält eine E-Mail, die angeblich von einer Bank, einem Bezahldienst, einem Onlineshop und so weiter stammt. Die E-Mail sieht, wenn die Hintermänner Profis sind, wie eine echte E-Mail der betreffenden Organisation aus. Die Mails enthalten einen Link und/oder einen Anhang. Mal ist es das Ziel, einen Spionage-Computervirus auf den Rechner des Adressaten einzuschleusen, mal wird versucht, den Nutzer auf eine gefälschte Internetseite zu locken. Dort soll er dann etwa seine Zugangsdaten für das Online-Banking eingeben – die Daten greifen die Betrüger dann ab und heben damit Geld vom Konto ihres Opfers aus.

Wer bei einer E-Mail unsicher ist: Informieren!

Mittlerweile gibt es sogar Phishing-Mails, in denen der Empfänger mit seinem richtigen Vor- und Nachnamen angesprochen wird. Das macht es dann sehr schwierig, die Mail als Betrug zu entlarven. Daher mein Tipp: Ich bin auf den Phishing-Radar der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen gestoßen. Dort wird über aktuelle Phishing-Betrügereien berichtet. Wer bei einer Mail unsicher ist, ob sie echt oder falsch ist, kann sich dort informieren, welche Phishing-Mails gerade umgehen.
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