Eisenacher Rettungsschwimmer erfolgreich bei Deutschen Meisterschaften

Die Eisenacher in Heidenheim!
Bei den 42. Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen in Heidenheim am vergangenen Wochenende war die DLRG Ortsgruppe Eisenach gleich mit drei Einzelstartern und zwei Staffeln unter den 2.000 Rettungsschwimmern aus ganz Deutschland vertreten.

Den Wettkampf eröffnen freitags traditionell die Staffeln. Annalena Geyer, Gesa Schumann, Lisa Maria Martin, Natalie Zidek und Vanessa Schmidt gingen in der offenen Altersklasse an den Start und trafen dabei auf Gegner, die schon in diesem Jahr bei den Weltmeisterschaften in Montpellier erfolgreich waren. Trotz Trainingsrückstand erkämpften sie sich den 24. Platz und das obwohl eine Disziplin aufgrund eines technischen Fehlers aus der Wertung genommen wurde.
Härter traf es die jungen Damen der Altersklasse 15/16 weiblich. Darleen Eysert, Lea Senf, Paula Zachen, Ritva Anacker und Selina Urbach klebte wie schon im Vorjahr das Pech an den Schwimmflossen. In der hochtechnischen Gurtretterstaffel führte ein Problem bei der Übergabe zur Disqualifikation.

Am zweiten Wettkampftag standen die Einzeldisziplinen auf dem Programm. Drei Eisenacherinnen hatten sich bei den Thüringer Meisterschaften für die größte Rettungssportveranstaltung der DLRG in Deutschland qualifiziert.
Antonia Schröder (Ak11/12) konnte selbst auf der Langbahn ihre hervorragenden Zeiten der Landesmeisterschaften auf allen Teildisziplinen verbessern und belegte unter anderem durch ihre Stärke im kombinierten Schwimmen, bei der 25 Meter ohne Armtätigkeit in Rückenlage absolviert werden müssen, einen exzellenten 5. Platz.
Darleen Eysert (AK15/16) hatte noch eine Rechnung mit Heidenheim offen. 2010 wurde ihr an gleicher Stelle eine TopTen-Platzierung durch eine Kampfrichterentscheidung genommen. Vier Jahre später blieb sie fehlerfrei und schwamm auf Rang 8.
Annalena Geyer (AK17/18) trat gegen die Sportlerinnen an, mit denen sie als Staffel im September Junioren-WM-Gold gewonnen hatte. Als Besonderheit werden in den beiden höchsten Altersklassen nicht nur Mehrkampf- sondern auch Einzelstreckentitel vergeben. In ihrer Paradedisziplin 50m Retten einer Puppe, in der sie in 2014 auch Vize-Juniorenweltmeisterin wurde, setzte sie sich gegen die „großen“ Damen der offenen Altersklasse durch und wurde auch Deutsche Vize-Meisterin. In der Addition der Einzelergebnisse holte sie sich eine hervorragende Bronzemedaille im Mehrkampf.
Auch an der Organisation und Durchführung der Meisterschaften war Eisenach beteiligt. Kerstin Becker sorgte im Schiedsgericht für einen regelkonformen Ablauf der Wettbewerbe.
Der professionell von der DLRG Bundesjugend organisierte Wettkampf war das Highlight im nationalen Rettungssport in diesem Jahr. Die hervorragenden Ergebnisse dienen den Eisenacher Rettungssportlern und auch den Übungsleitern Heike Weiland, Peter Urbach und Steffen Schulze als Ansporn, ihre Trainingsarbeit und ihr ehrenamtliches Engagement mit aller Kraft fortzusetzen. 2015 möchten sie in Osnabrück wieder an den Start gehen.
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