„Man muss nicht groß sein, um groß zu sein!“

„Man muss nicht groß sein, um groß zu sein!“

Dem Zitat Napoleons folgend zogen vergangenen Samstag die 11 bis 13- jährigen Thüringer Karateka zur Deutschen Meisterschaft nach Lübeck, um dort ihr Können unter Beweis zu stellen. Und sie zeigten sehr viel!

Gleich zu Beginn legten die Kata- Athleten aus Erfurt mit 3 Finalisten bei 4 Kategorien die Latte sehr hoch. Das spornte die Thüringer Kumite - Kämpfer ordentlich an und mit weiteren 6 Kämpfern die ins Finale einziehen durften, zeigte sich Thüringen von seiner besten Seite. Unter Ihnen auch die Eisenacher Stephan Vetter, Sophia Theimer und Jean Michel Brand.

Die Stimmung blieb den ganzen Tag ungebremst stark. Stephan erkämpfte sich über die Vorrunden den 7. Platz. Sophia gewann alle Vorrunden eindeutig, verlor aber im Poolfinale gegen die spätere Deutsche Meisterin Gizem Bugur ganz knapp mit 0:1und zeigte somit eine sehr beachtliche Leistung. Leider reichte Ihre Energie im Kampf um Platz 3 nicht aus um sich die Bronze Medaille zu sichern, somit ging auf das Konto der Thüringer ein 5. Platz.

17: 15 gingen die Finalkämpfe los. Immer wieder wurde Thüringen. Mehrmals war Thüringen gleich auf beiden Tatamis vertreten. Als der Eisenacher Jean Michel Brand aufgerufen wurde spannten sich die Nerven der mitgereisten Eltern und die Daumen der Eisenacher Fans. Nach einem spannenden Finale stand für Michel ein mehr als verdienter 2. Platz zu Buche. Für die hohen kämpferischen Leistungen und ihre sauberen Techniken wurden die Thüringer mit 5 zweiten Plätzen und sogar 5 Deutschen Meistertiteln belohnt.

Somit gingen auf das Konto des Landesleistungszentrum Eisenach ein 7. Platz ( Stephan Vetter, ein5. Platz (Sophia Theimer) und einen 2. Platz ( Jean-Michel Brandt.

Thüringen wurde mit insgesamt 5 Gold-, 5 Silber und 3 Bronzemedaillen nicht nur bestes Bundesland. Der überglückliche Bundestrainer Klaus Bitsch verkündete zum Schluss, dass das beste Thüringer Ergebnis bisher 12 Medaillen waren. Das haben die kleinen Thüringer getoppt und sich damit einen Platz im Thüringer „Karate-Guiness-Buch“ gesichert! Und da 6 der Medaillenträger im nächsten Jahr zur Jugend wechseln, ist der Nachwuchs auch weiterhin gesichert.
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