Den Internationalen Frauentag gemeinsam begangen

Pünktlich am 8. März veranstaltete der Eisenacher Seniorenverbandes BRH im „Nachbarschaftstreff“ in der Goethestraße seine Veranstaltung zum Internationalen Frauentag. Begrüßt wurde dazu auch die Sängerin Jannike Schubert vom Landestheater sowie die zahlreichen Gastgeberinnen aus der Nachbarschaft, die den Kuchen gebacken hatten und für die Bewirtung sorgten. Der Gratulation zum Ehrentag und dem Wunsch für gemeinsame angenehme Stunden folgte ein kurzer Rückblick auf die opferreichen Kampfaktionen der Frauen in der ganzen Welt seit der Französischen Revolution vor über 200 Jahren. Ihnen ging es unter der Losung „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ darum, dass die verkündeten Menschen- und Bürgerrechte, entgegen dem bestehenden Recht, auch für Frauen gelten sollten. So konnten allmählich ihn zahlreichen Ländern verschiedene Forderungen, wie Wahlrecht, das Recht auf Erwerbstätigkeit, gleiche Bildung durchgesetzt werden. Clara Zetkin und Käte Dunker regten 1910 auf der II. Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen an, jährlich den „Internationalen Frauentag“ zu begehen. - Der Kampf geht heute weiter. Ehemalige DDR-Frauen, die mit der Vergangenheit wiedervereint wurden, begreifen inzwischen, dass der 8. März nicht nur ein Vergnügungstag sein kann. Sie müssen teilnehmen und lernen, für ihre eigenen und für die Rechte aller Frauen der Welt zu kämpfen. Sie schenken schließlich nicht ihren Kindern das Leben, damit sie für den Reichtum einer kleinen, mächtigen Oberschicht schuften oder arbeitslos dahinvegetieren, in sinnlosen Kriegen verbluten oder vor Bomben und Hunger fliehen und im Meer ersaufen. Die Parole „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ ist heute so gültig wie 1789. Während sich Politiker streiten, Betroffenheit über angezündete Unterkünfte äußern, handeln viele Frauen in unserem Land spontan und ehrenamtlich. Besonders ihnen gebührt am 8. März Lob und Ehre, aber auch Freude. Die brachte mit ihrem Auftritt, mit schöner Stimme und einem Liederstraus aus dem Chanson-Schauspiel „Alexandra“ die entzückende Sängerin. Nach einer Kaffeepause konnte man erneut dem ausdrucksvollen Vortrag der Sängerin lauschen.
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