Eine Woche „Magira“ auf dem Harsberg – „Fest der Fantasie“

Eine organisatorische Meisterleistung vollbrachte das Jugendherbergs Team in der ersten Augustwoche. Über 200 Gäste hatte sie zu versorgen. Beim einwöchigen „Fest der Fantasie“ ereignete sich auf dem Gelände großartiges. Die Jugendherberge war Ausrichter für das zentrale Ereignis aller „Fellows“ (Fellowship of the Lords of the Lands of Wonder) aus ganz Deutschland und Österreich. Campiert wurde auf dem Gelände der Jugendherberge an nahezu jeder freien Stelle, in glücklicher Weise wasserfesten Zelten und Zeltlagern, sodass trotz heftigem Regen eine ausgelassene, harmonische und zufriedene Stimmung bei den Clans von „Magira“ herrschte. Bei dieser großen Gemeinschaft, welche bereits seit 1966 existiert, soll Fantasy selbst entwickelt und zum Leben erweckt werden. Der Verein simuliert eine Welt, bestehend aus vielen unterschiedlichen Völkern und Kulturen, diese sich „Magira“ nennt. Auf Grund der jahrelangen Tradition entstanden mit der Zeit zahlreiche Kultur- und Landesbeschreibungen, Geschichten, Legenden, Sagen, Mythen und Lieder. Die Zusammengehörigkeit der Clans ist durch Kleidungsstücke, wie etwa einem kariertem Rock oder Bemalungen des Gesichts in bestimmten Farben, gekennzeichnet. Auch auf dem Harsberg erweckten die Clans im Laufe der Woche ihre eigene Welt „Magira“ zum Leben. Selbstkomponierte Musik, Tänze, Theaterstücke oder die täglich frisch gedruckte Zeitung bereicherten die Festwoche. Neben den fest eingeplanten Programmpunkten, entsteht vor allem ein Großteil der Aktivitäten spontan – Improvisation und Kreativität sind also erforderlich. Jeder Clan besitzt Lords und Ladies diese gleich zu Beginn der Festwoche bei einem taktisch strategischen Spiel, dem „Ewigen Spiel“, Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Ländern simulieren und lösen müssen. Eine feste Aktion im Programm ist der „Magira Marsch“, welcher am Mittwoch stattfand. Hier begeben sich die Völker „Magiras“ auf eine Wanderung, welche einer Schnipseljagd ähnelt. Ein weiterer Höhepunkt ereignete sich dann am Donnerstag. An diesem Tag verwandelt sich das „Urwald-Life-Camp“ in einen bunten, lauten und wohlduftenden Markt, auf diesem die Völker „Magiras“ allerlei Handgemachtes verkauften. Doch bezahlt werden konnte nur mit der Festwährung. Gerade mal für das Team der Jugendherberge, welche sich von den leckeren Düften locken ließ, wurde eine Ausnahme gemacht. Die Währung besteht unter anderem aus Diadem und Gräten. Das Team rund um die Jugendherberge macht es sogar möglich, dass die Völker in ihrer selbstgeprägten Währung für Kaffee, Kuchen, Eis und noch einiges mehr zahlen konnten. Auch während des restlichen Jahres treffen sich einzelne Clans zu regionalen Treffen, auf den sogenannten „Cons“. Höhepunkt eines jeden Jahres allerdings stellt das „Fest der Fantasie“ dar.

Foto: Cott
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P Honig aus Gotha | 18.08.2014 | 21:45  
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