Förderverein Georgenschule spendet 25.000 Euro an die Stadt für Umbau Esplanade

Beatrice Luther (li., Vorsitzende Verein „Förderer und Freunde der Georgenschule“) und Oberbürgermeisterin Katja Wolf. (Foto: Stadtverwaltung Eisenach)
EISENACH. Der Verein „Förderer und Freunde der Georgenschule“ wird den Großteil des städtischen Eigenanteils an der Sanierungsmaßnahme Esplanade übernehmen. 25.000 Euro wird der Verein als zweckgebundene Spende an die Stadt überweisen. Die entsprechende Vereinbarung unterzeichneten heute (19. November) Oberbürgermeisterin Katja Wolf und die Vorsitzende des Vereins, Beatrice Luther. „Ich freue mich sehr über die mehr als großzügige Spende“, sagte Katja Wolf. „Ohne Ihre Hilfe wäre die Sanierung noch in ganz weiter Ferne.“ Katja Wolf dankte neben dem Förderverein auch der Georgenschule und allen anderen Spendern, die ihren Teil dazu beigetragen haben. „Es ist schön, dass es in Eisenach gelungen ist, wieder ein Projekt mit einem so großen Spendenaufkommen voran zu bringen.“

„Wir freuen uns, dass wir auf diesem Wege helfen können“, sagte Beatrice Luther, Vorsitzende des Fördervereins. Das vom Verein gespendete Geld haben unter anderem die Kinder der Georgenschule selbst bei einem Sponsorenlauf erlaufen. Weitere Summen stammen von einem anonymen Spender, der Firma Hirschvogel Holding GmbH, der Wartburg-Sparkasse, dem St. Georg Klinikum und den Eisenacher Versorgungs-Betrieben.

Die Spende an die Stadt wird in zwei Raten zu je 12.500 Euro gezahlt. Die erste Rate wird nach Baubeginn gezahlt, die zweite Rate folgt, sobald die Sanierungsarbeiten beendet sind. Damit ist ein Teil des städtischen Eigenanteils in Höhe von zehn Prozent der derzeit geschätzten Gesamtbaukosten, die 660.000 Euro betragen, bereits finanziert. 90 Prozent sollen aus Mitteln des Bundes und des Landes Thüringen der Städtebauförderung stammen (Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ und „Innenstadtinitiative“ des Landes Thüringen).

Die Esplanade – der Platz südlich der Georgenkirche am Markt – ist ein von Touristen und Bürgern viel benutzter Weg vom Markt zum Lutherhaus. Mit Blick auf das Lutherjahr 2017 soll dieser zentrale Platz aufgewertet werden und wieder zum Verweilen einladen. Derzeit weist der Platz zahlreiche Mängel auf – bauliche, funktionale und gestalterische. Für die Kinder der angrenzenden Grundschule (Georgenschule) fehlen ausreichende Bewegungs- und Aktionsflächen. Sie sollen im Zuge der Sanierungsarbeiten geschaffen werden. Die Arbeiten umfassen auch die Sanierung der Stützmauern sowie Arbeiten an der Straße hinter der Georgenkirche.
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