Hochwassereinsatz der DLRG Thüringen

Helfer der DLRG Erfurt beim Einsatz an der Feldküche
Mittlerweile sind fast alle fünfzig Einsatzkräfte der DLRG Thüringen aus den Krisenregionen zurückgekehrt. Die DLRG Gliederungen Erfurt, Jena und Weimar sind Teil des Thüringer Katastrophenschutzes und waren in dieser Funktion auch in den Hochwassergebieten in Sachsen und Sachsen-Anhalt im Einsatz.
Quer durch alle Hilfsorganisationen hatten sich letztlich rund 700 Helfer aus Thüringen im Industriegebiet Altmark bei Arneburg im Landkreis Stendal versammelt. Ursprünglich waren die Helfer nach Altenburg aufgebrochen, um dann über die Stationen Magdeburg, Stendal und Arneburg der Scheitelwelle zu folgen. Gemeinsam mit dem DRK Rudolstadt-Saalfeld und Bremen übernahmen neunzehn Helfer des DLRG Stadtverbandes Erfurt die Verpflegung der Einsatzkräfte in Stendal. Von den sieben vor Ort befindlichen Feldküchen waren vier im Dauereinsatz. „Wer bei Feldküche ausschließlich an Dosensuppe denkt, wäre spätestens am zweiten Tag von einer Meute hungriger Feuerwehrleute erschlagen worden.“, beschreibt der Erfurter Frank Müller den Einsatz. „Der Höhepunkt der kulinarischen Angebote war ein Drei-Gänge-Menü aus einer Erbsen-Wurst-Vorsuppe, gefolgt von Knödeln mit Kassler und Letscho und zum Abschluss einen beherzten Griff und einen Karton voller gespendeter "Merci". Natürlich alles aus frischen Zutaten zubereitet.“
Allein von der DLRG Erfurt wurden im Zeitraum vom 31.05. bis 14.06.2013 3.095 Arbeitsstunden im Hochwassereinsatz geleistet.

In Krisenzeiten wie diesen zahlt sich die ehrenamtliche Arbeit und ständige Einsatzbereitschaft der Thüringer Katastrophenschützer aus.
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