Senioren reisten in die blühende Heide

30 Senioren vom Eisenacher Verband BRH mit 2 Rollatoren und anderen Gehhilfen begaben sich zu schöner Sommerzeit auf die einwöchige Reise nach Lüneburg. Die betagte Reiseleiterin Brigitte Störmer hatte alles gut und langfristig vorbereitet. Der Busfahrer, stets auf das Wohl seiner Fahrgäste bedacht, meisterte sehr umsichtig Probleme und Hindernisse, die sich unerwartet durch Umleitungen, enge Stadt-Durchfahrten und fehlende Haltemöglichkeiten ergaben. Nach reizvoller Umrundung des Hohen Meißner und kurzer Mittags-pause, diente ein längerer Aufenthalt in Hannover zur Standrundfahrt und zum Besuch im Rathaus. Dort wurde anhand großer Reliefs Entwicklungsgeschichte und Wiederaufbau der im 2. Weltkrieg völlig zerstörten Stadt erklärt. Kurz vor dem Abendbrot konnte das Hotel „Bargenturm“ im Stadtzentrum erreicht und bezogen werden. Danach entzückten beleuchtete prächtige Fachwerkhäuser manche Ankömmlinge. Am nächsten Tag konnten sich alle auf der Rundfahrt ein Bild von der Stadt machen. Im historischen Rathaus war vor zahlreichen Gemälden Interessantes über das Mittelalter zu erfahren. Nach dem Mittagessen in einem finsteren Gewölbekeller wurde das Kloster Lüne mit seinen wertvollen Textilien besucht. Abendbrot mit Unterhaltung gab es wieder im tiefen Gewölbe. Tags drauf fuhr der Bus mit den Gästen nach Undeloh, wo auf dem Garbershof die Kutschen zur Fahrt durch die Heidelandschaft bereitstanden. Im Museumsdorf Wilsede war eine Stunde Pause. Hurtige Wanderfreunde nutzten die Zeit für einen Marsch zur prächtigen Aussicht über den Totengrund. Der Abend klang im Hotel mit den Darbietungen zwei „älterer Talente“ aus. Am 4. Tag folgte nach der kurzen Fahrt nach Hamburg eine lange Zickzackfahrt durch den Hafen – auf und unter Deck. Interessant waren neben den vielen Krananlagen die riesigen Containerschiffe und ihre hoch aufgestapelte Fracht. Vieles, was vom Schiff aus nicht sichtbar war, konnte anschließend beim Besichtigen des bombastischen Rathauses und während der verzwickten Stadtrundfahrt in Augenschein genommen werden. Für den Rückfahrttag war eine wohltuende Unterbrechung vorgesehen, das Wind- und Wassermühlen-Museum in Gifhorn. Die in die Landschaft eingebettete beschauliche Anlage, die interessanten, aus aller Welt „zusammengetragenen“ originalen Nachbauten, die Anschauungsobjekte und der gemütliche Mühlenhof bildeten einen würdigen Schlusspunkt der erlebnisreichen Reise. I.H.
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