Steiler Weg

Wieder intakt, aber wegen der winterlichen Witterung noch immer gesperrt.

Verein zur Erhaltung des Eisenacher Südviertels übergibt sanierte Treppenanlage

Von Wolfgang Rewicki

EISENACH. EISENACH. „Eine Treppe ist ein aus Stufen gebildeter Auf- oder Abgang, der es ermöglicht, Höhenunterschiede bequem und trittsicher zu überwinden.“ So steht es im Lexikon. Im Eisenacher Südviertel dagegen geht es an verschieden Stellen weder auf- noch abwärts – es gibt aber sieben Treppenanlagen, die das Erreichen der Grundstücke beziehungsweise das Erkunden dieses attraktivsten Stadtteils überhaupt erst möglich machen.

Ein Teilstück, zwischen Josef-Kürschner-Straße und Johannes-Falk-Straße, das
lange Zeit wegen Unpassierbarkeit gesperrt war, ist jetzt wieder nutzbar. Das Engagement der Mitglieder des Vereins zur Erhaltung des Eisenacher Südviertels macht dies möglich. So können nun Anwohner, Touristen und Wanderer wieder bequem auf geradem, wenn auch noch immer steilem Wege zur Marienhöhe
hinauf steigen.

Ein Wermutstropfen jedoch bleibt. Denn jener Teil der Treppenanlage, der von der Josef-Kürschner-Straße abwärts zur Heinrich-Zieger-Straße führt, wegen des Rondells das Herzstück der gesamten Anlage, bleibt weiterhin gesperrt. „Wir müssten für die Sanierung allein dieses Teilstückes etwa eine Viertelmillion Euro auftreiben“, so Jürgen Stückrad, der Vorsitzende des Vereins. Und wenn er in der vorigen Woche in seiner kleinen Ansprache zur Eröffnung des Teilstücks auch scherzhaft bemerkte, dass er nichts von Zahlen verstünde, so weiß der Mathematiker doch, dass bei solcherlei Größenordnungen die Hilfe von Stadt und Land unerlässlich ist. Denn allein dieses kleine Teilstück hat
allein schon Gesamtkosten von rund 3.600 Euro verursacht - wenn man die unentgeldlichen Leistungen mal unberücksichtigt lässt.

Es bleibt also noch viel zu tun. Für die Stadt! Das weiß auch Oberbürgermeisterin Katja Wolf, die es sich nicht nehmen ließ, bei besagtem
Ortstermin anwesend zu sein. Die Vereinsmitglieder wollen sich indes erst einmal kleineren und überschaubaren Projekten widmen. Zum Beispiel der Erhaltung des „Sitzpilzes“ unweit des Prinzenteiches oder der Auffrischung des
riesigen in Stein gehauenen „M“ im Mariental.
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2 Kommentare
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Regina Kleiber aus Sondershausen | 06.02.2013 | 14:07  
Wolfgang Rewicki aus Eisenach | 06.02.2013 | 14:14  
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