Museumsdirektorin führt durch Ausstellung

Nikolaus Marschalk (um 1470-1525). Anonym, Erfurt, 1501/1502. Holzschnitt, koloriert (Ausschnitt) (Foto: Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena)
Im Rahmen der aktuellen Ausstellung "Amplonius: Die Zeit. Der Mensch. Die
Stiftung. 600 Jahre Bibliotheca Amploniana" lädt das Museum für Thüringer
Volkskunde am Juri-Gagarin-Ring 140 a zu zwei Führungen am Sonntag,
24. März, 11 und 14 Uhr mit Museumsdirektorin Dr. Marina Moritz ein.

Im Mittelpunkt steht – im Kontext zur Bibliotheca Amploniana – das
alltägliche Leben in Erfurt, der Stadt, die damals zu den wichtigsten
deutschen Städten zählt. Gewerbe und Handel, Waid- und Gartenbau haben
die Stadt und ihre Bürger mächtig, stolz und reich gemacht – was letztere
gerne mit prachtvollen Häusern, luxuriöser Kleidung, opulentem Essen und
Trinken zur Schau stellen, gleichzeitig aber auch nach Bildung streben und
als Stifter und Mäzene wirken.

Einer dieser "neuen" Bürger ist Nikolaus Marschalk, im Geist und Handeln
Amplonius Rating de Berka sehr ähnlich. Doch das allgemeine Wohlleben
wird immer wieder bedroht von Hunger, Pest und Glaubenskämpfen…
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