Ansichtssache: Schmerzmittelfrei

"Armlahm" und "Hincki" in einer Person. (Foto: Dieter Schütz / pixelio.de)
Oh ja, Männer sind anders krank! Das ist mir jetzt klar. Ich belausche eine frauliche Sprechstunde: Auf der flurlichen Informationsbörse mit Aschenbecher geht es diesmal schmerzlich zu. Nicht Schuhe, Haare oder Po, sondern frauliche Wehwehchen stehen im Mittelpunkt der Gackerei. "Armlahm" zeigt "Hinki" ihre heilende Wunde. Es geht kichernd richtig ins Detail. Da wird kein Blutstropfen weggelassen. Das ist so bildlich, dass ich "Rücken" und weiche Knie bekomme. Ich humple zum Schreibtisch zurück. Auweh!

Wir Männer sind anders krank! Wir fordern Mitleid, Trost, einen Streichler und Tee zu den "Böffchen". Und das stündlich! Wir sind so wehleidig, dass wir uns an einer strahlend vorexerzierten Visite mit inbrünstiger Narbenschau sogar anstecken.




Für Nichtthüringer "Böffchen" sind: Brotstückchen, "Schäfchen", "Schiffchen", "Müffelchen", "Reiterchen", "Schdüggle", "Haps", "Häpschen", "Mumpfl" - Mun full ist Platt für ein 'Mund voll' = eine kleine Menge, eben ein Mundvoll, "Hasenbrot", "Hahmala", Fingerfood, Häppchen, kleine Bissen.
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