Ansichtssache: Weihnachten ist vorbei!

So ein Durcheinander! (Foto: Gerd Altmann / pixelio.de)
Lebkuchen seit August, Glühwein ab September. Im Oktober - Thüringer Bauern schuften noch auf den Feldern - ziehen Nüsse in die Regale und Weihnachtsdekorationen vermischen sich mit Halloween. Ich mach‘ da nicht mehr mit! Im November blühen noch Sonnenblumen und Astern. Und in der Innenstadt erschlagen mich „Jingle Bells" und „O du fröhliche". Mich grinsen rotnasenknollige Larven an und blinkende Lichterketten verblitzen mir die Augen. Vom Konsumwahn ganz zu schweigen. Was hat das alles mit der Geburt Jesu von Nazareth zu tun? Selbst der frühe Schnee konnte meine Gefühlswelt nicht retten. Die weihnachtliche Frühzeit zeigt Wirkung: In mir verlangt es nach Ostern.
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