Besuch an der Tür

Für viele Menschen ist Weihnachten das schönste Fest des Jahres. Auch Leute, die nicht so bibelfest sind, schmücken das Haus und die Wohnung, stellen den Christbaum auf und bereiten Geschenke vor, gönnen sich Kerzenschein und einen Kirchenbesuch. Wird so unsere Sehnsucht nach Licht und Leben spürbar? Kommt gerade in den dunklen Wochen alle Jahre wieder der Wunsch nach einem Neuanfang für unser Dasein?

Weihnachten ist ein Fest für alle Menschen weltweit. Die Bräuche und Traditionen sind verschieden, doch alle feiern die Geburt eines Kindes, in dem sich Gott offenbart. Das hören wir in den traditionellen Weihnachtsliedern, die rund um den Erdball in vielen Sprachen erklingen. Am bekanntesten ist sicher das schlichte "Stille Nacht" aus dem Salzburger Land. In einer Strophe, die nicht in allen Liederbüchern abgedruckt ist, heißt es: "Stille Nacht! Heilige Nacht! Die der Welt Heil gebracht, aus des Himmels goldenen Höh’n uns der Gnade Fülle läßt seh’n Jesum in Menschengestalt! Jesum in Menschengestalt!"

Das Christfest kann jeder feiern, denn Jesus kommt zu jedem von uns. Gott ist Mensch geworden, um uns Menschen nahe zu kommen. Er schaut nicht von fern, sondern hat unser Leben auf sich genommen. Dieses Geheimnis der "Stillen Nacht" wird sichtbar in einem Neugeborenen, das in Windeln gewickelt unter einfachen Umständen in schwieriger Zeit zur Welt gekommen ist. Das ist die Botschaft der Weihnacht: Gott ist auf unserer Seite. Er kennt auch Leiden und Schmerzen, Anspannung und Angst, Verfolgung und Vertreibung.

Aber noch mehr: Er kann helfen und heilen, er will vergeben und versöhnen. Er begegnet uns voller Liebe und Gnade. Jesus Christus steht heute am Festtag und jeden Tag neu vor uns: "Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand mich rufen hört und die Tür öffnet, werde ich eintreten, und wir werden miteinander essen." (Offenbarung 3,20 - Hoffnung für alle). Jesus steht bittend vor uns: "Lasst euch versöhnen mit Gott". Er will in unserer Welt Wohnung machen. Er will bei uns sein. Er möchte mit uns essen. Die gemeinsame Mahlzeit ist nicht nur im Orient seit alter Zeit Gemeinschaft stiftend. Darum sammeln sich während der Feiertage die Familien und wir nehmen uns Zeit zum Essen. Jesus lädt uns an seinen Tisch. Noch mehr: Jesus wird in uns wohnen und uns prägen. Sein Licht macht unser Leben heller, damit wir anderen neben uns zum Licht werden können. Durch veränderte Menschen wird sich die Welt ändern. Alles nur ein schöner Schein? Nette Worte zum Fest? Lassen wir diese Worte Wirklichkeit werden. Lassen wir uns im Glauben an Jesus Christus neu die Freiheit für einen neuen Anfang schenken.

Eine Spruchkarte vermerkt eine Zusage für jeden von uns: "Die Geburt Jesu in Bethlehem ist keine einmalige Geschichte, sondern ein Geschenk, das immer bleibt." Hören Sie? Es klopft! Da ist Besuch an der Tür.

Gesegnete Zeit!
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