Demut

Worte verraten viel vom Zeitgeist. Wir hören heute viel in Englisch. Das ist die Weltsprache der Banken. Es geht um „Money", denn Geld regiert die Welt. Andere Worte werden weniger gebraucht. Wo taucht das Wort „Demut" auf? Es kommt aus dem Althochdeutschen, ist eine Verbindung im Sinne von „Diene-Mut". Wer aus Demut handelt, hat den Mut zum Dienen. Demnach ist Demut nicht Schwäche, sondern Stärke. Wer bereit ist, anderen Menschen zu dienen, erniedrigt sich nicht, sondern erhöht den anderen. Das ist ein Grundzug des Glaubens an Jesus Christus. Er selbst hat sich zu seinen Freunden niedergebeugt. Er hat vor ihnen gekniet, den Sklavendienst der Fußwaschung übernommen. Jesus kniet vor uns allen und lädt zum Leben mit ihm ein. Er will uns nicht den Kopf waschen, sondern die Füße, die Hände, das Herz. Jesus hat „Diene-Mut". Diese Gesinnung wünscht er sich auch von seinen Nachfolgern. In einer Zeit, in der es um mehr Schein als Sein geht, brauchen wir neuen Mut zur Demut. „Der Lohn der Demut und der Furcht des Herrn ist Reichtum, Ehre und Leben." (Sprüche 22,4).

Gesegnete Zeit.
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