Eintracht

Es gibt sie in großer Zahl: die Turnvereine und Sportclubs mit dem Namen „Eintracht". Beim Mannschaftssport ist das einträchtige Miteinander wichtig. Gut abgestimmt mit anderen kommt es auf den gleichen Takt beim Rudern an, auf gezielte Pässe beim Ballsport, auf Harmonie beim Paarlauf. Sportlichen Erfolg gibt es nur im Zusammenspiel. Wer nur auf sein Vorwärtskommen achtet, wird den Mannschaftssieg verspielen und selbst scheitern. Könnte das auch außerhalb der Sportswelt entscheidend sein?

Der Christ Paulus schreibt an seine Freunde: „So macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid. Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst, und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient." (Phil 2,2-4).

Das könnte so auch in der Satzung eines Sportverbandes stehen, oder? Es gilt auch für das Leben in einer Kirche und unser Zusammenleben in der Familie und im Volk. Beim Bergsteigen helfen die Ellenbogen wenig. Ausgestreckte und zupackende Hände helfen, dass alle das Ziel erreichen. Gemeinsam lassen sich die Klippen und Abgründe des Lebens besser bewältigen, denn: „Siehe, wie fein und lieblich ist‘s, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen!" (Psalm 133,1). Und Schwestern natürlich auch.

Gesegnete Zeit.
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