Erfurt von oben, Blick von der Ägidienkirche

Eines der Erfurter Wahrzeichen ist die Krämerbrücke. An ihren Zugängen befanden sich zwei Brückenkopfkirchen, von denen nur die Ägidienkirche erhalten geblieben ist. Ihr Turm ist mit der Kirche durch ein begehbares Tor zur Krämerbrücke verbunden und bietet einen herrlichen Rundblick über Erfurts Altstadt. Die Ostfassade der Kirche schmückt ein schöner Erker, dessen Fischblasenornamentik der Fenster auf eine Entstehung gegen Ende des 15. Jahrhunderts schließen läßt. Eine Tafel am Torbogen gibt Auskunft über die wechselvolle Historie der im Jahr 1110 erstmals erwähnten Pfarrkirche St. Ägidii, die schon 1293 durch einen Stadtbrand wieder zerstört wurde. 1324 erfolgte der in Stein ausgeführte Wiederaufbau der Kirche, die 1472 erneut durch Brand zerstört wurde. Nach dem erneuten Wiederaufbau im Jahr 1582 wurde die Kirche 1615 Profanisiert und gelangte 1827 in Privatbesitz. Nach der Restaurierung in den Jahren 1958/59 dient sie wieder kirchlichen Zwecken.


Quelle: www.erfurt.de
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