Exotische Früchte auf einem Wochenmarkt

Wann? 06.03.2016 bis 30.10.2016

Wo? Deutsches Gartenbaumuseum, Gothaer Straße 50, 99094 Erfurt DE
Jackfrucht/Nangka - Die bis zu 50 kg schwere Frucht, gehört eindeutig zu den Schwergewichten unter den Früchten (Herkunft: Südindien/ Anbau: Südostastien, Afrika, Süd- und Mittelamerika). Die festfleischigen, gelben Samenmäntel sind im vollreifen Zustand roh essbar und schmecken nach Banane, Feige und Honig. Die Samen sind gekocht oder geröstet ähnlich Kastanien essbar. (Text: Dr. Volker John)
Erfurt: Deutsches Gartenbaumuseum | Diese Sonderausstellung lädt die Besucher des Deutschen Gartenbaumuseums zu einer besonderen Entdeckungsreise ein. Exotische Früchte aus tropischen und subtropischen Regionen bringen Abwechslung in unsere Kost. Viele Arten stammen aus Regionen mit hoher biologischer Vielfalt. Darunter befinden sich Früchte, deren Sortenreichtum mit dem unseres Apfels vergleichbar ist. Zahlreiche Früchte sind in Mitteleuropa aber weitgehend unbekannt. Wer hat schon einmal Stachelannone, Sapodilla oder Lucuma gesehen?

Zur Vorstellung dieses Reichtums sind eigens über 1.000 Früchte von mehr als 100 seltenen und weitgehend unbekannten Arten präpariert worden. Sie offenbaren die spektakuläre Vielfalt der Farben und Formen, die Schönheit und zum Teil auch die Monstrosität dieser Exoten. Gezeigt werden Raritäten und Exoten zum Knabbern oder Auslöffeln. Dabei können ganz unterschiedliche Fruchtteile, wie beispielsweise der Blütenboden oder die fleischige Samenhülle, gegessen werden.

Bild-Texttafeln informieren über die Heimat und Klimazonen der Früchte. Neben der Herkunft der Exoten wird auch der Ernährungsaspekt mit dem jeweiligen Vitamin- und Mineralstoff-Gehalt angesprochen. Dazu kommen wirtschaftliche und ökologische Themen.
Die Ausstellung erinnert nicht zuletzt daran, welche Bedeutung exotische Früchte für das Selbstverständnis mancher Länder haben, weil sie dort im besonderen Maße kultiviert werden. Armenien, Iran und Aserbaidschan zum Beispiel werden mit dem Granatapfel in Verbindung gebracht, Indien mit der Papaya und Mexiko mit der Avocado.

Speziell für Schulklasse wurde ein ausstellungsbezogenes Projekt entwickelt. Gemeinsam mit den Teilnehmern werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen exotischen und heimischen Früchten festgestellt und Einige auch verkostet.
Diese Sonderausstellung ist vom Pfalzmuseum für Naturkunde in Bad Dürkheim konzipiert und dort erstmals 2009 gezeigt worden. In Erfurt ist sie im Deutschen Gartenbaumuseum bis zum 30. Oktober 2016 zu sehen.
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