Gerd Krambehr & seine Jungs machen Liedermachersongs rockig

Das ist Krambehrs Klan: Philipp Lang, Robert Sann, Gerd Krambehr, Paul Raufeisen und Christian Haß (vorn).
 
Gerd Krambehr
Erfurt: Wenigemarkt |

Der Erfurter Liedermacher Gerd Krambehr hat immer jede Menge Ideen und ganz viel Kreatives vor. Jetzt macht er gemeinsam mit vier Jungs seine Liedermacher-Songs zu rockigen Ohrwürmern. Den ersten großen gemeinsamen Auftritt haben sie als "Krambehrs Klan" am Freitag zum Krämerbrückenfest in Erfurt.



Wyssozki, der große russische Liedermacher (1938 - 1980), hat immer davon geträumt: Einen Klan von Freunden um sich herum zu haben. Freunde, mit denen sich so wunderbar lachen und weinen lässt, streiten und feiern, diskutieren und musizieren. Gerd Krambehr, der Liedermacher aus Erfurt, und Wyssozki sind Seelenverwandte, weiß jeder, der den Thüringer singen und erzählen hört. Kein Wunder also, dass auch Gerd von seinem Klan träumt. Dabei hat er, den die meisten in einer fröhlichen Ableitung seines Nachnames 'Kragenbär' nennen, den Klan längst um sich: Freunde und Familie, die treuen Fans. Doch jetzt gibt es ihn auch wirklich, zum Sehen und vor allem zum Hören: Krambehrs Klan.


Der 1958 geborene Gerd Krambehr, dazu Paul Raufeisen (27), Robert Sann (28), Philipp Lang (25) und Christian Haß (26) haben sich zu dieser Band zusammengefunden, gemeinsam machen sie erst seit diesem Jahr Musik. Musik, die es so kein zweites Mal gibt. Wer schon einmal Lieder von Gerd Krambehr gehört hat, wird sie beim Klan-Auftritt kaum wiedererkennen. Es sind seine Songs, nur jetzt mit einer gehörigen Portion Rock versehen. Dazu Klänge von Blues, Pop, Funk. „Da ist alles drin, jeder bringt seine Ideen ein“, erklärt der Kragenbär die Neu-Interpretationen

Die klingen jung und erfrischend anders, sehr melodiös einerseits, dann wieder sarkastisch-deftig. „Ich staune immer wieder darüber, wie die Jungs das so umsetzen, es sind ganz neue Arrangements“, freut sich der Liedermacher. Ein Name für das, was sie tun, muss erst noch erfunden werden. „LyRock vielleicht“, überlegt Krambehr. In den Songs geht es um alles, was ihnen begegnet, das Leben und die Welt, die Sehnsucht und natürlich die Liebe. In jedem Text steckt ganz viel Krambehr. „Ein Liebeslied kannst du eben nicht abstrakt schreiben“, sagt er über textgewordene Erfahrungen.


Trotz des jugendlichen Rocks sind die deutsch gesungenen Texte krambehrtypisch intensiv, das geht bei ihm nicht anders. Die Musik dazu klingt nach unbändiger Spielfreude, nach ganz viel Spaß. „Obwohl wir keine Spaßband sind“, wollen die Jungs unbedingt festgehalten wissen.

Keine Band ist so intensiv



Dass sie sich gefunden haben, scheint so etwas wie Schicksal zu sein. Zwar spielen sie alle auch in anderen Bands, doch keine ist so intensiv wie Krambehrs Klan. Nicht nur durch die Musik fühlen sie sich verbunden, sie sind auch Freunde. Dass Gerd vom Alter her der Vater der Jungs sein könnte, ist eine Nebensache, über die sich keiner Gedanken macht. Was sind schon Jahre? „Für mich sind die vier und die Zusammenarbeit mit ihnen ein echter Jungbrunnen“, strahlt der lauter gewordene Liedermacher und rockt seinen Klan-Mitgliedern beim nächsten Titel fast davon. „Gerd ist eben einfach ein toller Typ, er bleibt immer derselbe und hatte immer schon mit jungen Leuten zu tun“, macht sich E-Gitarrist Paul keine Gedanken über den Altersunterschied. Philipp nickt lächelnd, als er Gerd herumtänzeln sieht: „Sein Leben ist fast aufregender als unseres“, setzt er einen Punkt unter die Altersfrage. Aufregend dürfte es nun allerdings für alle fünf gleichermaßen werden: Zum Krämerbrückenfest hat Krambehrs Klan seinen ersten großen Auftritt.



Auftritt zum Krämerbrückenfest in Erfurt:



Freitag, 19. Juni, 19 bis 22.30 Uhr, Bühne Wenigemarkt: Drei Generationen - Musiker für Erfurt mit Krambehrs Klan sowie Jürgen Kerth & Band


Kontakt & Infos:


www. krambehr.de, www.KaMano-Musikmanagement.de, 0361/6007892

Das Krämerbrückenfest:



Das Krämerbrückenfest erlebt in diesem Jahr, vom 19. bis 21. Juni, seine 40. Auflage. 1975 aus der Taufe gehoben, hat es sich zu Thüringens größtem Altstadtfest entwickelt. Straßentheater, Künstler und Gaukler erfüllen mit Musik, Kleinkunst und Spielszenen die Gassen, Plätze und Höfe in der Altstadt. Eine Attraktion ist der Mittelaltermarkt. Thüringer Handwerker präsentieren ihre Erzeugnisse rund um die Krämerbrücke, die als eines der Wahrzeichen der Stadt dem Fest seinen Namen gab. Auch auf dem Domplatz erwartet die Besucher ein buntes Programm, dieses Mal mit dem Länderschwerpunkt Großbritannien. Parallel bietet das New Orleans Festival auf dem Rathausplatz internationalen Jazz. Ausklingen lassen kann man das Wochenende mit der Fête de la Musique am Sonntag ab 18 Uhr und vielen Livemusikern in der Altstadt.


Das gesamte Programm: www.erfurt.de
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