Gesungene Liebeserklärung an St. Petersburg

Gerd Krambehr trifft in seinem Video für Sankt Petersburg auf allerlei historische Gestalten.
"St. Petersburg, du Stadt an der Newa, funkelnde Bernsteinlegende am Meer...“. Wenn Gerd Krambehr diese Zeilen singt, funkeln auch ­seine Augen. Lange schon ist er in die russische Stadt verliebt, auch wenn es dauern sollte, bis er die Angebetete einmal kennenlernen durfte.

 Von Bildern und Er­zählungen, aus den ­Geschichtsbüchern sowieso, war sie ihm immer schon vertraut. Und nah. So sehr, dass er ihr vor zehn Jahren ein Lied schrieb. Seine persönliche Liebeserklärung. Die wegen so vieler anderer Projekte in den folgenden Jahren in der Schublade ein wenig nach hinten rutschte.

 Doch als ihn sein Weg vor ein paar Monaten mehrmals nach Russland und im Januar endlich auch nach St. Petersburg führte, bekam der ­Erfurter Künstler das Lied nicht mehr aus dem Kopf. ­Seinen begeisterten Zuhörern bei den Konzerten in ­Russland wohl auch nicht mehr. Kein ­Wunder, es geht sofort ins Ohr und bleibt im Kopf. Noch mehr sollten es unbedingt hören.
 Schließlich hat er es geschrieben, um anderen Freude zu bringen, nicht nur eine Stadt zu ehren, sondern auch die Menschen, die in ihr leben. Mit Hilfe der Musik ist es einfach, sich zu verstehen. Gemeinsam mit seinem neu gewonnenen Künstlerfreund Sascha Vetrov nimmt Gerd Krambehr das Lied noch vor Ort in russischer Sprache auf CD auf. Zugleich entsteht die Idee: Im Mai, wenn St. Petersburg 310 Jahre alt wird, möchte Gerd Krambehr der Stadt das Lied schenken. Das spricht sich herum, im deutschen Bundeskanzleramt ist man von dieser Idee be­geistert. Vor ein paar Tagen wurde das Lied offiziell überreicht. Gerd Krambehr ist glücklich. „Mal sehen, was jetzt kommt. Vielleicht wird es dort ja sogar im Radio gespielt“, überlegt er laut. Man kann das Lied inzwischen sogar sehen, als Videoclip. Mit Hilfe der Agentur Whitedesk, mit Freunden und deutschen sowie russischen Studenten, entstand das ­Video in Erfurt, im „Russischen Hof“.

 Das Überraschende an den Aufnahmen: Während Gerd Krambehr von der Schönheit und den Sehenswürdigkeiten St. Petersburgs singt, gibt es dazu nicht etwa Bilder der Stadt zu sehen, sondern Persönlichkeiten, die einst dort wirkten: Zar Peter I., Rasputin, Zarin Katharina, Puschkin, Gogol, Dostojevski, Lenin und einige mehr.


INFO:
Das ganze Video unter www.krambehr.de und auf Youtube.
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