Gothas moderne "Stadtmauer"

Eigentlich handelt es sich hier nicht um eine echte Stadtmauer. Dennoch wirkt es so und läuft einem kalt den Rücken hinunter, wenn man an den bevorstehenden Thüringentag in Gotha denkt.
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Fast vor genau einem Jahr wurde das wohl älteste Thüringer Stadttor bei Straßenarbeiten gefunden. Ein herrlicher Fund, der nun leider wegen des Bedarfs der darüber führenden Straße zugeschüttet und mit der neuen Straßendecke regelrecht versiegelt wurde.

Ja, Gotha hatte eine Stadtmauer, die mehrfach geändert wurde aber die Stadt Schutz nach außen gab, solange Mauern ausreichend Schutz darstellten.

Vom 08. bis 10. Juli dieses Jahres ist Gotha Gastgeberstadt des 13. Thüringentages. Alle Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. An Gothas Tourist-Information wird angezeigt, dass es nicht mal 100 Tage bis zu diesem Ereignis verbleiben.

Und da „lässt sich Gotha eine neue Form von Stadtmauer“ einfallen.
Schier überall entstehen Bauarbeiten – vornehmlich an stark frequentierten Kreuzungen und Knotenpunkten – und führen durch Umleitungen zu den wenigen möglichen Ausweichstraßen zum Schneckentempo beim Durchqueren der Stadt.
Mag ja nett sein, wenn man nicht zu schnell durch die Stadt kommt. Erlebt man sie indirekt intensiver – wie zum Beispiel: Hersdorfplatz / Tallage.

Doch mit Schrecken denke ich da an diesen Termin des Thüringentages. Wie werden das die zahlreich erwarteten Besucher sehen und zu spüren bekommen?! Ob das die Attraktivität Gothas erhöhen wird? Wohl kaum!

Bleibt nur ein optimistisches Hoffen und geringste Verkehrseinschränkungen zum besagten Termin!
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