Gregorian -The final chapter

Erfurt: Messe |

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Es ist die letzte Tournee von Gregorian - Masters of Chant. Vorerst. Vielleicht kommen sie in ein paar Jahren mit etwas völlig Neuem als den beliebten Mönchsgesängen an Rock- und Pophits. Vielleicht ist es nach 16 Jahren, 270 Songs, 16 Studioalben, 9 DVDs und über 1000 Shows in 32 Ländern auch erst einmal genug und die Stars benötigen eine künstlerische Pause. Und wie heißt es so schön? - Sag niemals nie!
Wie auch immer - das Konzert in Erfurt war ein voller Erfolg für Gregorian. Vor ausverkaufter Messehalle lieferten sie eine einzigartige Bühnen- und Lichtshow. Einen Querschnitt durch ihre größten Hits. Mit dabei zwei Stars der Spitzenklasse: Amelia Brightmann - die jüngste Schwester der berühmten Opernsängerin Sarah Brightmann - und Narcis - ein junger Mann, der das hohe D spielend erreicht.
Das Konzert war ein Erlebnis und ging vielen Menschen ziemlich nah. Zum Schluss gab es außer schicken Decken, Fächern und CDs Autogramme von den Stars, die sich nach jedem Konzert auf den direkten Kontakt mit ihren Fans freuen und jede Möglichkeit dafür nutzen.
Angefangen hat die Ära von Gregorian übrigens im Kloster El Escorial - eine Stunde südlich von Madrid. Produzent Frank Peterson wanderte durch die riesige Klosteranlage und lauschte dem Gesang der dort lebenden Mönche, der sich mit den Drum-Beats eines Touristen mischte. Da kam Peterson auf die geniale Idee, den gregorianischen Gesang - der ihn von jeher fasziniert hatte - zu verbinden.
Zum Schluss dieses Beitrages und der Gregorian-Ära noch einige interessante Zahlen und Fakten aus 16 Jahren.
6320 Kilo Last hängen in den Dachkonstruktionen der Hallen. 17 Motoren und 220 Meter Kabel werden eingesetzt.
Pro Tournee verbraucht die Crew 750 Kilo Fleisch, 500 Kilo Fisch, 900 Kilo Gemüse und Salat, 900 Kilo Nudeln, Kartoffeln und Reis und 400 Kilo Brot. Außerdem 15.000 Liter an Getränken, wobei das Verhältnis Softdrings zu Alkohol bei 96:4 liegt.
Für die Tourneen wurden insgesamt 3600 Hotelzimmer gebucht.
Gregorian verbrauchte 120 Schlagzeugfelle, 200 Drumsticks und 600 Gitarrensaiten.
Insgesamt arbeiten über 200 Menschen aus 24 Nationen hinter den Kulissen.

Zum Schluss bleibt Gregorian nur zu sagen: Thank you for the music!

Jana Scheiding
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4 Kommentare
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Renate Jung aus Erfurt | 08.04.2016 | 17:26  
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Gabriele Wetzel aus Zeulenroda-Triebes | 10.04.2016 | 16:53  
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Eberhard :Dürselen aus Weimar | 10.04.2016 | 17:05  
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Martina Giese-Rothe aus Gotha | 12.04.2016 | 18:22  
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