Im Bett

„So richtig nett ist’s nur im Bett." Ein Schlager lässt die Gedanken schweifen: Bequemes Ausstrecken nach einem langen Arbeitstag. Liegen und Lieben auf gut gefederter Matratze. Frühstück im Bett - es ist ein Traum. Aber das gibt es auch: das Bett als Albtraum. Nur eine schlichte Grippe oder eine leichte Verletzung am Knöchel: Wir liegen flach und müssen das Bett hüten. Drei Tage oder drei Wochen, die mögen noch gehen. Viele liegen länger und mancher schafft es nicht mehr aus dem Bett. Dazu kommen oft anhaltende Schmerzen und quälende Einsamkeit. So richtig nett ist es nicht immer im Bett.

Jesus begegnet in Jerusalem in den Hallen am Teich Bethesda vielen Kranken. Einer lag dort schon 38 Jahre, vereinsamt und verbittert. „Als Jesus den liegen sah und vernahm, dass er schon so lange gelegen hatte, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden? Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich in den Teich bringt, wenn das Wasser sich bewegt; wenn ich aber hinkomme, so steigt ein anderer vor mir hinein. Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm dein Bett und geh hin! Und sogleich wurde der Mensch gesund und nahm sein Bett und ging hin." (Johannes 5,6-9). Das ist jedem Kranken zu wünschen: Raus aus dem Bett! Wunder gibt es bis heute. Für Kranke sollen wir beten. Manchmal helfen auch ein Brief oder ein Besuch, um Leid zu lindern.

Gesegnete Zeit.
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