Leuchtturm der Tourismuswirtschaft: Die Leuchtenburg bei Jena

 
Blick in die Porzellanwelten der Leuchtenburg.
Seitenroda: Leuchtenburg |

Die Stiftung Leuchtenburg in Seitenroda bei Jena hat heute (5. März) auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin einen der begehrten MarketingAwards „Leuchttürme der Tourismuswirtschaft“ des Sparkassen-Tourismusbarometers für Ostdeutschland erhalten. Der Preis würdigt die Stiftung Leuchtenburg für das Angebot „Porzellanwelten Leuchtenburg“ als Zukunftsdenker im Freistaat Thüringen.


„Begleitet von innovativem Marketing hat die Stiftung Leuchtenburg Schritt für Schritt ein zukunftsweisendes Konzept für die außergewöhnliche Nutzung einer beeindruckenden Burg erfolgreich umgesetzt und damit ein bemerkenswertes Angebot für den Tourismus in Thüringen geschaffen“, sagte Dr. Jürgen Hanke von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen bei der Preisverleihung.

Gemeinsam mit Dr. Michael Ermrich, Geschäftsführender Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes und Holger Scholz, Filialdirektor für Jena-Süd und Kahla bei der Sparkasse Jena-Saale-Holzland überreichte er die Auszeichnung an Stiftungsvorstand Sven-Erik Hitzer. Dieser kann sich über die Produktion eines Films über die Stiftung Leuchtenburg freuen, der bei der heutigen Veranstaltung bereits vor rund 900 Gästen gezeigt wurde und von der Burg selbst zu Marketingzwecken eingesetzt werden kann. Eine Jury aus Experten für Tourismus sowie aus Vertretern des Ostdeutschen Sparkassenverbandes und des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen hatte den Preisträger ausgewählt.

„Verfall, Leerstand und Perspektivlosigkeit damals. Lifestyle, Kulturgenuss und Erlebnisort heute. Sieben Jahre nur brauchte die 800-jährige Leuchtenburg für diesen unglaublichen Imagewandel. Mein Team und ich sind richtig stolz, dass die Leuchtenburg heute eines der Top-Ausflugsziele ist und damit die Menschen auch für die herausragende Porzellanseele Thüringens begeistert“, sagt Sven-Erik Hitzer. Der Unternehmer und Tourismusexperte hat mit viel Mut seine Visionen rasant und erfolgreich umgesetzt und damit eine ganze Region motiviert. 2007 legte er mit der Stiftungserrichtung aus privaten Geldern den Grundstein und konnte die malerisch gelegene Höhenburg dank der Unterstützung des Freistaates Thüringen zu einer Marke mit Zukunft herausbilden.

Besucher der „Porzellanwelten Leuchtenburg“ erwartet eine erlebnisorientierte Inszenierung. Die von renommierten Ausstellungsgestaltern, darunter von Libeskind-Schüler Michel J. Brown, realisierten Räume laden zum Staunen, Begreifen und Mitmachen ein – vom Herkunftsland des Porzellans („Das Fremde“), über die Entdeckung seiner Rezeptur in Europa („Das Rätsel“), dem weißen Gold als Status und Machtsymbol an den europäischen Höfen („Das Kostbare“) bis hin zum Einzug des Porzellans in das Alltagsleben („Das Alltägliche“). Ab Ende März werden mit der größten Vase der Welt, dem kleinsten Service der Welt und dem „Skywalk der Wünsche“ drei neue Superlative auf der Höhenburg zu bestaunen sein. Nach Meinung von Holger Scholz „ist die neue multimediale Präsentation auf der Leuchtenburg vor dem Hintergrund der Porzellantradition in Thüringen eine große Bereicherung für den Tourismus.“

Der öffentlich ausgeschriebene Wettbewerb um den MarketingAward richtet sich an Unternehmen, im Tourismus tätige private Personen, öffentliche Einrichtungen, Verbände, Vereine, Landkreise und Gemeinden in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. In diesem Jahr wurden Bewerber gesucht, die mit originellen Angeboten und nachahmenswerten Konzepten Impulse für die Region setzen.
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3 Kommentare
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Gunter Linke aus Saalfeld | 05.03.2015 | 17:49  
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Renate Jung aus Erfurt | 05.03.2015 | 17:55  
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Hannelore Grünler aus Artern | 06.03.2015 | 18:27  
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