Lyrik & Prosa von Uta-Christine Breitenstein. Der Intrigant.

Erfurt: Uta-Christine Breitenstein | Wir Menschen sind soziale Wesen. Bereits beim Erstkontakt „scannen“ wir unser Gegenüber, ordnen es ein, entscheiden uns innerhalb weniger Sekunden für Sympathie oder Antipathie und speichern ein vorläufiges Bild des Gegenübers ab.

Wie sieht das Bild des Intriganten aus?

Er ist ein Meister der Täuschung.
So wie das Böse, geht auch dieser Charakter strategisch vor. Die Lüge ist seine Gefährtin. Meist wird er lange verkannt und erst entlarvt, wenn er schon zu viel Schaden angerichtet hat. Bis dahin aber wird er sein Tun genießen.


Der Intrigant


Recht interessant, der Intrigant,
und noch dazu gefährlich,
spielt einen gegen den andern aus
und macht sich einen Spaß daraus.

Er ist nicht dumm,
und macht sich krumm,
um andere zu täuschen.
Er lächelt ihnen ins Gesicht,
wenn er mit falscher Zunge spricht.

Kreist seine Opfer richtig ein,
erschleicht sich ihr Vertrauen,
um raffiniert, mit Niedertracht
des Streites Feuer angefacht,
die Fronten aufzubauen.
Gibt es dann Krieg und fließt das Blut,
fühlt er sich überlegen.
Er hält sich raus,
berät dann nur,
von Reue ist da keine Spur.

Ein übler Mensch, der Intrigant,
ihn gab`s zu allen Zeiten.
Er gibt sich aus als guter Freund.
Es aber niemals ehrlich meint.
Drum hüte dich vor ihm.


(Aus dem Buch der Autorin "Gereimte Lebensgeschichten",
Amazon, K. Fischer Verlag, www.turricula-verlag-erfurt.de)



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Uta-Christine Breitenstein
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