Lyrik & Prosa von Uta-Christine Breitenstein: Sommerhitze.

Sommerhitze


Der Sonne Glut brennt auf uns nieder.
So schwül, so drückend ist die Luft.
Von Ferne hör ich Donnerschall.
Auch hier ziehn dunkle Wolken auf.
Des Donners Knall kommt immer näher.
Dann Ruhe vor bedrohlich Sturm.
Ein jeder kennt diesen Moment,
in dem des Menschen Ohnmacht steht
vor den Naturgewalten.
Der Regen peitscht mit hellen Blitzen,
gefolgt von Donner hart und schwer.
Der Menschen Ehrfurcht will bestehn,
geduckt, geschützt und wartend still.

Ist das Gewitter dann vorbei,
so schnell vergessen manch Versprechen.
Der Sommertag ist wieder schön.
Wir gehn, als wäre nichts geschehn.
Frisch abgekühlt,
der Himmel blau,
die Sonne strahlt,
leicht weht der Wind,
der sanft umschmeichelt unsere Haut,
umhüllt so wie ein seidig Tuch
gebräunte, gut gelaunte Menschen.

Und erst die laue Sommernacht,
die dann dem Tage folgt.
Wir sitzen unterm Sternenzelt,
betörend ist der Duft,
den nur der warme Sommer kennt.
Musik erklingt und fröhlich Lachen,
die Fülle der Natur,
die Gartenbank und Rosenranken,
das alte Restaurant,
ein alter Wein bei Kerzenschein.
Das Leben ist doch wunderschön,
wenn wir durch einen Sommer gehn.

(Aus dem Buch "Alles hat seine Zeit", Karin Fischer Verlag 2013,
E-Book by Amazon 2015)

Ihre
Uta-Christine Breitenstein
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