Mit dem Fahrrad auf Abwege - Eine kleine Nordtour

cooler Style
 
Wehr Gispi
Kühnhausen: Kühnhausen | Es ist Sonntag, man hat frei, die Sonne scheint. Ein super Tag für eine kleine Tour mit dem Fahrrad.

Hier mein Tipp:
Kühnhausen – Gispersleben – Roter Berg – Stotternheim – Nöda – Mittelhausen – Kühnhausen. (ca. 25 km)

Kühnhausen selbst ist ein winziger Ort im Norden von Erfurt. Idyllisch gelegen an der Gera und beherbergt ein Vogelschutzgebiet. Für Vogelliebhaber ein Muss mal auf Beobachtungsstand zu gehen. Ausgestattet mit viel Geduld und Glück kann man die pfeifenden Laute des Pirols hören und mit besonders viel Glück, wird man ihn auch sehen. Sehr schöne Verweilpunkte sind die drei Kiesseen und von der B4 aus schon gut zu erkennen, der Gipsberg. Mit seiner sehr abwechslungsreichen Vegetation von seltenen Blumen, Gräsern und Bodengewächsen ist er etwas ganz Besonders.

Nach Gispersleben (Gispi) nehme man nicht die Landstraße von Kühnhausen, sondern den Wald- und Wiesenweg an der Gera entlang. Er beginnt recht vom großen Schuhkontor. Erster längere Stopp: Das Wehr vor Gispi. Mit dem richtigen Auge wird man Forellen im Fluss ausfindig machen.
Weiter geht es an Gärten vorbei durch ein Wohngebiet und dann ist man auch schon mittendrin in Gispi. Hier mal recht und links schauen. Hübsche altehrwürdige Tore und Katen gibt es zu entdecken. Für mich immer wieder ein Foto wert.

Um zum Roten Berg zu gelangen bleibe man auf dem Weg links des Flusses. Sicherlich, der Rote Berg hat seinen Ruf und man fragt sich, was gibt es denn dort zusehen, außer den Zweibeinern, von meist männlicher Gestalt, die die Uhrzeit in der Bierflasche suchen.
Ich sage nur, Schönes, Interessantes, Wildes, auch Grünes. Viel wurde geschafft in den letzten Jahren. Er wurde chicer und freundlicher der Berg der Rote. Grün sind die großen Wiesen, interessant die sanierten Hochhäuser und Wildes sieht man im Zoo.

Auf dem Weg nach Stotternheim fahre man mit seinem Drahtesel mal zur Abwechslung durch das kleine Wohngebiet mit den Einfamilienhäusern. Die liebevoll gestalteten Vorgärten bringen Freude. Nun geht es weiter auf dem Radweg entlang der Stotternheimer Straße, Richtung Sulzer Siedlung, nach Stotternheim. Als Belohnung für die radelnde Bewegungstherapie gönne man sich ein leckeres Eis, im einzigen Eiscafe des Ortes. Mein Tipp: Joghurt mit Kirsche.

Nöda ist ausgeschildert, also nicht zu verfehlen. Ein Fahrradweg bis zur Siedlung vor Nöda verschönert den Trip. Ein unbedingter Halt, die kleine Brücke. Ein Biotop lädt zum Entdecken ein.
Nöda bietet historisch Abwechslungsreiches, wenn man die Hauptstraße mal verlässt. Nach Besichtigung rolle man bedachtsam durch den Ort mit Zielrichtung Mittelhausen. Jetzt kann man 3 km die Landstraße nehmen, um auf den kürzesten Weg nach Mittelhausen zu gelangen oder einen kleinen Umweg machen, durch die landschaftlich reizvollen Pfade der Natur, wenn man noch genügend Kraft und Kondition hat. Die Pfade sind zu empfehlen.

Nach ca. 4-5 Stunden gemütliches Radelen ist man wieder am Ausgangspunkt.
Also runter vom Sofa und rauf aufs Rad. Zu Fuß geht’s auch, aber dann dauert die Reise etwas länger.
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2 Kommentare
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Thomas Twarog aus Erfurt | 28.03.2011 | 11:15  
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Diana Müller-Zeising aus Erfurt | 28.03.2011 | 18:16  
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