„Mit Worten begraben – Bestattungsreden“

Wann? 11.09.2014 17:00 Uhr

Wo? Hauptfriedhof, Binderslebener Landstraße, 99092 Erfurt DE
Erfurt: Hauptfriedhof | Führung über den Erfurter Haupt¬friedhof und Podiumsdiskussion mit Dr. Angelika Reimann (Jena), Dompropst Gregor Arndt (Erfurt) und Pfarrerin Ruth-Elisabeth Schlemmer (Erfurt)
am Donnerstag, 11. September 2014, Erfurt
17 Uhr: Führung (Start: Eingang Hauptfriedhof)
18 Uhr: Podiumsdiskussion (Feierhalle)

Wie verabschieden wir unsere Verstorbenen? Mit Pfarrer oder weltlichem Redner? Ohne Worte? Anonym? Was unterscheidet eigentlich eine kirchliche Bestattung von einer weltlichen Beisetzung? Gibt es überhaupt Unterschiede? Welche Rolle spielt Musik? Und schließlich: Mit welchen Worten wollen wir unsere Verstorbenen bestatten?
Nach christlichem Verständnis ist die Beisetzung eines Verstorbenen ein Gottesdienst. Der Verstorbene wird der Gnade Gottes anbefohlen. Die Gemeinde bedenkt ihre eigene Sterblichkeit und bezeugt, dass Gottes Macht größer ist als der Tod. Trost soll aus der Gewiss¬heit erwachsen, dass der Verstorbene nicht aus Gottes Heilsplan heraus fällt.
Bei weltlichen Rednern stehen zumeist die Hinterblie¬benen im Mittelpunkt. Man führt sich das Leben des Verstorbenen erneut vor Augen und erkennt, dass es nun ein für alle Mal abgeschlossen ist. Trost kann aus der Gewissheit geschöpft werden, dass es ein erfülltes oder auch sinnvolles Leben war.
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