novum - Wege in die Kreativwirtschaft

Großes Interesse fand die Vortragsreihe novum – Wege in die Kreativwirtschaft am 11. Mai. 125 Studierende und Absolventen informierten sich in sechs Vorträgen zu Jobchancen für junge Kreative. Eingeladen hatten die Stadt Weimar, der Kreis Weimarer Land, die Agentur für Arbeit und die Industrie- und Handelskammer.

Ziel war es, kreativen jungen Menschen eine berufliche Perspektive in der Region aufzuzeigen. „Weimar ist Vorzeigestadt der Kreativwirtschaft in Thüringen. Hier gibt es die höchste Dichte an Menschen, die in diesem Bereich arbeiten. Die Region ist stark bei Werbung, Film und Fernsehen. Außerdem arbeiten hier viele Menschen in der Textilwirtschaft. Dazu kommt die Bauhaus Universität als namhafter Ausbilder“, sagte Till Hafner, Referent des Oberbürgermeisters für Wirtschaft und Hochschulen.

„Die meisten Kreativen haben eine Idee im Kopf, die sie umsetzen wollen und suchen dann den Markt dafür. Gemeinsam strukturieren wir mit den Kammern die Geschäftsidee, schaffen Netzwerke und fördern unternehmerisches Handeln“, sagt Katja Großer vom Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes. Kreative berichteten von ihrem beruflichen Werdegang. So auch Tino Linnhose, der als Kreativer vor zwei Jahren die Fatink GbR gegründet hatte und nun von seinen Erfahrungen erzählte: „Wir haben das gemacht, was uns logisch erschien und sind seitdem glücklich damit.“

Die Agentur für Arbeit machte Studierenden Mut, die überlegen, ihr Studium abzubrechen. „Gerade in der Kultur- und Sprachwissenschaft brechen viele Studierende ihr Studium ab. Mit der richtigen Beratung finden sie ihren Weg. Die Wirtschaft sucht aufgrund der demografischen Entwicklung qualifizierte Mitarbeiter. Wir bieten eine gezielte Beratung zu den vielfältigen Chancen auf dem Arbeitsmarkt“, sagt Claus-Dieter Meisch, Studien- und Berufsberater der Agentur für Arbeit. Die Berufsbilder der Kreativwirtschaft – Mediengestalter, Veranstaltungskaufleute, Gestalter etc. – stellte die Industrie- und Handelskammer Erfurt vor. Das Wirtschaftsministerium betonte, dass sich sowohl die Unternehmensdichte als auch die Zahl der Beschäftigten in der Kultur- und Kreativwirtschaft in der Impuls-Region Erfurt-Weimar-Jena konzentriert. Konkrete Infos zur Finanzierung von Projekten gab es von der Mikrofinanzagentur Thüringen.

Die Veranstaltung wurde gefördert durch die Impulsregion Erfurt-Weimar-Jena und fand im Rahmen der Firmenkontaktmesse der Bauhaus Universität Weimar statt.
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