Reformationstag im „ega“-Park - beim Kürbisschnitzen zuschauend

Erfurt: ega | Über Martin Luther und die Reformationszeit habe ich in den letzten Wochen so viel selbst gesagt und gehört dass ich heute, am Reformationstag/Feiertag, davon einen Abstand nehmen wollte.

Nun habe ich ja mit Halloween nicht so recht was am Hut.
Aber den Abschluss der Kürbisschnitzereien auf der „ega“ wollten wir uns schon gerne ansehen. Es war eine gute Entscheidung - schon daran zu sehen, dass mit uns zahllose Menschen zur „ega“ strömten.

Dann staunten wir einerseits darüber, welch schöne Märchengestalten aus Kürbissen gestaltet waren, und andererseits, dass alle diese Kürbisse abzumachen und einzustecken schienen. Letzteres war echt so, war für den letzten Tag der Kürbisse offiziell erlaubt, die Figuren zu räubern.
Strahlende Kinderaugen und lachende Erwachsene zeigten, dass alles genau den Nerv traf: Glückliche „ega“-Besucher zu haben!

Vor Halle 4 spielte die Jazz-Band „Brass Up“, die ich schon zum Gothardusfest in Gotha erlebte. Neben den Buden für Getränke und lukullische Extras waren sie der Magnet, die Menschen zur Halle 4 anzuziehen.



In der Halle waren lange Tischreihen aufgestellt, an denen emsig gebastelt wurde, um Lampions / Laternen zu erstellen – immerhin wurden diese für den frühen Abend benötigt. Vor allem aber wurde überall an Kürbissen herumgeschnitzt, hat man allerorts erhitzte Gesichter gesehen – eine tolle Atmosphäre!
Bei Gemüseschnitzexperten konnte man sich ein Auge holen, wie es gemacht werden kann, und konnten reine Besucher (wie wir) selbst Freude tanken.

Während alle voller Freude die „ega“ bevölkerten, kamen wir auch zum kürbisübersäten Drachen, an dessen Schwanz ein Junge die Kürbisse mit dem Fuß abtrat. Es dauerte etwas, bis seine Mutter ihn mit gequälter Stimme sagte, dass er doch damit aufhören sollte. Ja, nicht beim Jungen lag hier wieder einmal das Problem. Das Verhalten der Kinder wird meines Erachtens zu 80% von den Eltern bestimmt.

Insgesamt war es ein erfolgreicher Nachmittag auf der „ega“!
Alle Jackentaschen hatten wir voller Kürbisse, die wir in Gedanken schon dekorativ in der Wohnung sahen.

Nun möchte ich den Beitrag noch zu Halloween und/oder Reformationstag in den mA stellen – würde morgen wirklich in jeder Hinsicht „von gestern“ sein!

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3 Kommentare
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Lydia Schubert aus Nordhausen | 01.11.2012 | 07:29  
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Uwe Zerbst aus Gotha | 01.11.2012 | 10:03  
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Constanze Fuchs aus Gotha | 02.11.2012 | 00:08  
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