Regen ist Reichtum

Dicke Tropfen trommeln gegen das Fenster. Es regnet in Strömen. Für viele ist solches Wetter trostlos. Trübe Regentage mit dunklen Wolken trüben die Aussichten. Mediziner raten zu mehr Vitaminen, Psychologen empfehlen Gedanken an die Sonne. Doch auf Regen können wir nicht verzichten.

Regen ist Reichtum. Das wissen Landwirte und Gärtner. Ohne Wasser vom Himmel gehen Wald, Weizen und Wirsing ein. Ohne Regen vertrocknet die Welt. Das Leben verdorrt.

Die Bibel erzählt eine Geschichte, die mit Jahren ohne Regen beginnt. Gott kündigt den Menschen die Freundschaft: „Es soll diese Jahre weder Tau noch Regen kommen.“ (1. Könige 17). Der Schöpfer dreht den Hahn zu. Nun wird jeden Tag die Sonne scheinen und das ist trotzdem kein guter Wetterbericht. Die Trockenheit im Lande führt zum Nachdenken bei den Leuten: Ist die Dürre nicht ein Hinweis auf ein Leben ohne Saft und Kraft, auf ein Leben ohne Gott? Der leere Magen weist auf ein leeres Herz.

Unter sengender Sonne waren die selbst gemachten Sicherheiten verbrannt. Der Prophet Elia fragt die Menschen: „Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten?“ Er ruft das Volk neu zum Glauben an Gott. Ein Wunder geschieht. Das Volk kehrt um und vertraut auf Gottes Hilfe. Am Horizont zieht eine Wolke hoch. Da kommt Hoffnung auf und bald prasselt der Regen nieder.

Gibt ein verregneter Sonntag nicht Zeit für ein Buch? Warum nicht für die Bibel?

Gesegnete Zeit, Egmond Prill
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Uwe Zerbst aus Gotha | 27.07.2011 | 12:09  
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